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Aktualisiert vor 31 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

So soll es künftig weniger Lebensmittelabfälle geben

21.02.2019

Berlin Das massenhafte Wegwerfen von Lebensmitteln in Deutschland soll deutlich verringert werden – bei Verbrauchern und Wirtschaft, aber ohne Verbote für Supermärkte. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Strategie von Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU), die mehr Informationen und eine Reihe von Maßnahmen auf freiwilliger Basis vorsieht. Sie sprach von einer „vereinten Kraftanstrengung“, um Lebensmittelabfälle im Handel und bei privaten Haushalten bis 2030 zu halbieren.

„Wir alle sind gefragt“, sagte Klöckner. „In Deutschland werfen wir jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel weg.“ Allein in den Privathaushalten seien es 55 Kilogramm pro Kopf im Jahr.

  Die Lebensmittelkette

Verbesserungen werden in der ganzen Kette von der Ernte bis zum Teller angestrebt. Dafür sind fünf „Dialogforen“ mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Ländern und Wissenschaft vorgesehen, die Maßnahmen erarbeiten sollen. Definiert werden sollen Zielmarken, die der jeweilige Bereich – auf freiwilliger Basis – umsetzen soll: Bauern, Verarbeiter, Groß- und Einzelhandel, die Außer-Haus-Verpflegung der Gastronomie und private Haushalte.

  Die Lösungsansätze

Um Verluste zu vermeiden, sollen Prozesse in der Wirtschaft verbessert werden. Also etwa passendere Bestellmengen, kleinere und häufigere Warenlieferungen, ein Verteilen von Produkten zwischen Filialen, besondere Preisaktionen. Vor allem junge Familien und Jugendliche sollen mit Informationen über das Internet sensibilisiert werden. Bund und Länder sollen prüfen, ob es Hürden fürs Weitergeben unverkaufter Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen gibt. Geplant ist auch eine Forschungsförderung von 14 Millionen Euro. Dabei geht es etwa um „intelligente“ Packungen, die die Verzehrbarkeit anzeigen.

  Die Probleme

Unnötige Verluste können an diversen Stellen entstehen. Bei Transport und Lagerung, durch beschädigte Packungen, Störungen bei der Kühlung, zu große Portionen oder zu üppig befüllte Buffets in Restaurants. Auch Verbraucher kaufen schon mal zu viel ein, ohne an die Haltbarkeit zu denken. Nicht nur Sonderangebote gibt es oft in relativ großen Portionsgrößen, auch beim Kochen kann etwas schiefgehen und landet dann im Müll.

  Die Reaktionen

Handel und Lebensmittelbranche begrüßten die Pläne grundsätzlich. Auch Umweltschützer sprachen von Schritten in die richtige Richtung, forderten aber mehr Verbindlichkeit. Linke-Politikerin Amira Mohamed Ali sagte: „Wir brauchen gesetzliche Vorgaben und nicht nur neue Diskussionsrunden.“

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