BERNE/LEMWERDER - „Der Fährverkehr läuft an allen drei Fährstellen reibungslos“, sagte FBS-Geschäftsführer Andreas Bettray am Montag. Der Frost der vergangenen Tage habe Besatzungen und Schiffen nichts anhaben können.

Auch das Wasserschutzpolizeiamt (WSPA) in Oldenburg meldete gestern keine großen Beeinträchtigungen für die Schifffahrt auf Unterweser und Hunte. „An den Ufern der Hunte hat sich etwas Randeis gebildet, das ist aber unproblematisch“, so ein WSPA-Sprecher. Im Bereich der Mittelweser behindere allerdings Scholleneis in den Schleusen die Schifffahrt. Die Mittelweser selbst sei eisfrei. Etwas anders sieht es da auf Ems und Elbe aus. Wegen des Eisganges stellte die zwischen Ditzum (Landkreis Leer) und dem Emdener Stadtteil Petkum pendelnde Emsfähre ihren Betrieb vorerst ein.

Laut WSPA ist die Elbe südlich von Hamburg weiterhin für die Schifffahrt gesperrt. Auch auf dem Elbe-Seiten-Kanal ist gegenwärtig kein Durchkommen. Der Deutsche Wetterdienst glaubt an ein vorläufiges Ende der kalten Phase. Nachts sei aber weiter mit Frost zu rechnen. Insofern könnten auch keine Aussagen darüber gemacht werden, wann die gesperrten Flüsse und Kanäle wieder befahrbar sind.