BERNE - 18 Radfahrer aus Bremen, die am Sonnabend einen Teil der südlichen Wesermarsch erkundeten, wissen die Schönheiten einer Landschaft wohl zu schätzen. Gehören sie doch alle der Aktionsgemeinschaft Bremer Schweiz an, die sich unter anderem für Landschaftspflege und -schutz einsetzt. Die Bremer Schweiz, so genannt, weil sie aufgrund ihrer hügeligen Geestlandschaft mit Wiesen, Wäldern und Heideflächen zur schönsten Gegend Bremens zählt, liegt eingerahmt im Süden vom Flüsschen Lesum, im Westen von der Weser, vom Waldgebiet Düngel im Norden und im Osten von der ehemaligen Bundesstraße nach Bremerhaven, im Stadtteil Bremen-Nord.
„Wir wollen heute erkunden, was es Schönes in der Wesermarsch gibt“, sagte Lisel Onken von der Aktionsgemeinschaft. Darauf war Gisela Wenke von den Stedinger Gästeführern perfekt vorbereitet und nach dem Eintreffen der Bremer Gäste führte sie diese zunächst durch die St. Aegidius-Kirche.
Nach einem Aufenthalt im Café 21 in Neuenhuntorfermoor, wo eine Stärkung auf die Gäste wartete, machte man noch Station beim Gut Neuenhuntorf und nahm den Friedhof mit der Gruft des Grafen Münnich in Augenschein. Sehr freute es die naturbegeisterten Gäste, dass die Tür der kleinen St. Marien-Kirche offen stand und man auch dieses Kleinod noch besichtigen konnte.
Angefüllt mit vielen anregenden Eindrücken ging es zum abschließendem Essen in Bischoffs Gasthof „Zur alten Schänke“ nach Ganspe. Hier fielen noch viele anerkennende Worte über die Schönheiten, die Berne mit seinen zahlreichen Gemeindeteilen zu bieten hat.
