BERNE - Die Körperschaft ist als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Schwerpunktmäßig kümmert sich der Verein um Wildtiere.
Von Jan Lehmann
BERNE - Es geht um die Storchenstation in Glüsing aber nicht nur um sie. Der über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Storchenvater Udo Hilfers hat mit 15 weiteren Naturfreunden den Verein Storchenpflegestation Wesermarsch ins Leben gerufen.Inzwischen gehören 20 Mitglieder dem Verein an, Hilfers hofft darauf, dass die Zahl der Förderer weiter wächst. Inge Precht aus Oldenburg ist die Vorsitzende, Hilfers selbst Stellvertreter. Vereinssitz ist die Storchenpflegestation, Storchenweg 6, in Berne.
„Es geht nicht nur um den Storch, sondern um den Tierschutz allgemein. Einen Schwerpunkt bilden dabei aber die Wildtiere“, umreißt Udo Hilfers den Vereinszweck. Wichtig ist ihm, die Interessen der Naturfreunde zu bündeln. Die neue Körperschaft ist berechtigt, Spenden entgegenzunehmen und Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Dies sei bislang durch andere Organisationen erfolgt.
Der Förderverein will aber keine Konkurrenz zu großen Organisationen mit ähnlichen Zielen sein. „Wir wollen vielmehr mit diesen Vereinen kooperieren“, erklärt Hilfers.
Der stellvertretende Vereinsvorsitzende betont, dass die Storchenstation insbesondere auf Zuwendungen privater Spender angewiesen ist.
„Andere werben erst Spenden ein und machen dann etwas damit, bei uns ist es umgekehrt“, sagt Hilfers. Die Storchenpflegestation in Glüsing besteht nämlich schon seit 15 Jahren und hat sich zu einer touristischen Attraktion entwickelt.
Kinder aus Kindergärten und Schulen bekommen hier oft ersten Kontakt mit den Wildvögeln. Auch Studenten informieren sich auf der Storchenstation. Außerdem übernimmt Udo Hilfers, unterstützt von Familienmitgliedern und Freunden auch die Pflege von wild lebenden Störchen.
Mehr Infos über den Verein unter www.storchenstation.de
