BERNE - Bernd Döhle ist der neue Verbandsvorsteher des Entwässerungsverbandes Stedingen für die kommenden fünf Jahre. Der Landwirt aus Lemwerder tritt die Nachfolge von Thammo Wenke (Motzen) an, der aus dem Vorstand ausgeschieden ist.
Adolf Ohlebusch (Ganderkesee) gehört dem Vorstand als stellvertretender Verbandsvorsteher an. Komplettiert wird das fünfköpfige Gremium durch die Mitglieder Gerd Müller (Neuenhuntorf), Helmut Steenken (Berne) und Hartmut Schröder (Hatten).
Helmut Steenken und Hartmut Schröder sind neu im Vorstand. Sie treten die Nachfolge von Heino Rippen (Hude) und Manfred Huck (Dingstede) an. Der neue Verbandsvorsteher dankte Rippen und Huck für ihre langjährige Tätigkeit und die Ausübung ihres Amtes. Thammo Wenke, der an dieser Sitzung nicht teilnehmen konnte, war bereits in einer früheren Ausschusssitzung geehrt worden.
Der Verbandsvorstand hatte alle Geschäfte des Entwässerungsverbandes zu regeln, für die der Ausschuss nicht zuständig ist.
An der Spitze des Vorstandes steht der Verbandsvorsteher, der den Vorsitz im Vorstand führt. Er ist Dienstvorgesetzter aller Dienstkräfte des Verbandes und hat die Beschlüsse des Verbandsausschusses und des Vorstandes durchzuführen. Im Entwässerungsverband werden auf einer Fläche von ca. 22 000 ha unter anderem der Ausbau und die Unterhaltung der Verbandsgewässer geregelt. Zudem muss die Abführung von Oberflächenwasser gelöst werden.
Zu den Verbandsanlagen gehören unter anderem etwa 285 km Gewässer zweiter Ordnung, 148 km Gewässer dritter Ordnung sowie zehn Zubringerschöpfwerke und drei Mündungsschöpfwerke, die das Oberflächenwasser aus dem deichgeschützten Gebiet in die Weser und Hunte abführen.
