BERNE/WEHRDER - Der 42-Jährige arbeitet seit acht Jahren auf dem Hespe-Hof in Wehrder. Mit 17 Jahren begann er in der Landwirschaft zu arbeiten.

von Hauke Fooken

BERNE/WEHRDER - „Dieter kennt die Kühe besser als der Chef“, ist sich Frerk Hespe sicher. Der Kenner der Kühe, das ist Dieter Laabs, der gestern auf dem Hof von Frerk Hespe in Wehrder sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte.

Mit 17 Jahren begann für Laabs der berufliche Alltag als landwirtschaftlicher Angestellter. 17 Jahre lang arbeitete er auf dem Hof von Jan Martens in Motzen, wo er beim Füttern und Melken half. Auf dem Hespe-Hof, Frerk Hespe übernahm den Hof im vergangenen Jahr von seinem Vater Wilhelm, ist Laabs seit acht Jahren vornehmlich für das Füttern und die Traktoren zuständig. „Wenn wir schwitzen oder frieren, sitzt Dieter in seinem klimatisierten Schlepper“, beschreibt Wilhelm Hespe schmunzelnd die Arbeitsbedingungen auf dem 140-Hektar-Hof mit 160 Milchkühen.

Beide Hespes loben die Zuverlässigkeit und die Einsatzbereitschaft ihres Mitarbeiters: „Wir sind froh, dass wir ihn haben. Er ist immer pünktlich und hilft auch am Wochenende.“

Eine Ehrenurkunde und einen Scheck überreichte Uwe Ralle, Leiter der Betriebsstelle Oldenburg der Landwirtschaftskammer Niedersachsen dem Jubilar. Ralle verwies darauf, dass Laabs praktisch zur Familie gehöre. „So etwas ist heute nicht selbstverständlich“, meinte Ralle. Angesichts dessen, was Familie Hespe über Laabs gesagt hatte, attestierte er dem 42-Jährigen „ein ausgesprochenes Feeling für den Viehbereich“.


Ralle meinte, dass Laabs im Laufe seines Berufslebens den Wandel in der Landwirtschaft hautnah miterleben konnte. „Er musste sich immer wieder anpassen, was ihm aber keine Probleme bereitete.“ Und daran werde sich auch in den kommenden 25 Jahren wohl wenig ändern.

Die Arbeit auf dem Hof liegt bei Familie Laabs wohl im Blut. Schon die Eltern waren in Motzen in der Landwirtschaft tätig. Laabs selbst lebt heute noch in Motzen.