Berne - Berne wird wachsen: Zwei neue Wohnbaugebiete, Hohes Feld I und II, sind in Planung. 140 Bauplätze könnten dort auf einer Fläche von rund 11,8 Hektar entstehen.
Der Heiner Köster Immobilien- und Bauträgergesellschaft aus Grasberg gehören die Flächen, die zwischen Baugebiet Schwarzer Weg, Kinnerpad und Weserstraße liegen. Für den ersten Bauabschnitt, Hohes Feld I, führt der Investor derzeit das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes durch. In Sack und Tüten ist also noch nichts. Und trotzdem lagen bei Köster zum Jahresende schon 32 Bewerbungen für Baugrundstücke vor – mehr als auf diesem ersten Abschnitt ausgewiesen werden können.
Deshalb folgte der Antrag an die Gemeinde, einen weiteren Bebauungsplan für die Bauabschnitte zwei bis vier aufzustellen und die dazugehörige Flächennutzungsplanänderung durchzuführen. Derzeit handelt es sich bei den Flächen noch um Grünland, auf dem aktuell massenhaft Mäuse zuhause sind. Dem Antrag des Investors stimmte der Ausschuss für Gemeindeentwicklung in seiner jüngsten Sitzung zu. Die Planungen können und sollen vorankommen.
Da es sich nicht um Baugrundstücke der Gemeinde Berne handelt, werde es keine Sozialauswahl bei der Vergabe der Grundstücke geben, erklärte gegenüber der NWZ Michael Heibült von der Gemeinde Berne. Wer in dem Bereich bauen möchte, müsse sich direkt mit dem Investor in Verbindung setzen. Er weiß aber: „Die Nachfrage ist wirklich groß.“ Auch Oldenburger und Bremer würden sich um Bauland in Berne bemühen, weil dort schlicht keine Grundstücke zu bekommen oder nicht zu bezahlen seien.
Die geplanten Bauplätze in Berne befinden sich – vor allem für Familien – in perfekter Lage: kurze Wege zu sämtlichen Betreuungseinrichtungen, Schulen und Sportanlagen, kurze Wege zum Einkaufszentrum an der Weserstraße und Ärzten.
Die Kosten für die Erschließung des Baulandes trage der Investor, der diese am Ende auf die Kaufpreise umlege, so Michael Heibült weiter. Auf die Gemeinde Berne kommen aber keine Erschließungskosten zu.
