Hude - Die Kreissäge kreischt einmal kurz auf, ein großer Holzblock fällt auf der anderen Seite der Maschine herunter: Hier legt der Chef noch selbst Hand an. Seit Anfang 2004 arbeitet der Huder Thomas Renken als selbstständiger Zimmerermeister im Klosterort.

Seit Renken im Jahr 1995 seinen Abschluss an der Realschule im Klosterort machte, hat sich bei dem mittlerweile 34-Jährigen viel getan. Nun führt er einen Meisterbetrieb mit acht Mitarbeitern. Spezialisiert hat sich der Huder auf Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten – zusammengefasst unter dem Firmennamen ToMa Holzbau und Dachkonzept GmBH. Der Weg dahin war ein langer.

Nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Gesellenprüfung als Tischler, reihte er im Anschluss eine Ausbildung zum Zimmerer ein. Für Renken nicht genug, er wollte sich weiterbilden: So entschied er sich die Meisterschule in Freiburg, die Akademie im Handwerk, zu besuchen. Zwei Jahre später hielt er den Meisterbrief in Händen.

Schon in Freiburg hatte der Huder erste Pläne für die eigene Selbstständigkeit geschmiedet. Anfang 2004 war es dann soweit: Zusammen mit Manfred Mogwitz und seinem Vater Rolf Renken gründete Renken junior dann die ToMa Holzbau und Immobilien GmbH. Zwei Jahre später trat Geschäftspartner Mogwitz zurück, Renken entschied sich unter dem Namen ToMA Holzbau und Dachkonzept weiterzumachen.

„Wir versorgen den klassischen Häuslebauer“, erklärt Thomas Renken sein Angebot. Von Dachstühlen, Carports, Holzverkleidungen bis hin zu kleineren Hallenbauten reicht seine Produktpalette. Dabei konzentriere er sich verstärkt auf lokale Projekte. „Wir sind gut vernetzt und gute Arbeit spricht sich natürlich herum.“


Seit 2011 ist die Firma an der Hermann-Allmers-Straße angesiedelt. Auf dem Gelände herrscht ständig Bewegung. 2013 konnten schließlich auch die Büroräumlichkeiten bezogen werden. Drei Auszubildende haben bisher bei Thomas Renken gelernt. An Bewerbern mangelt es dem Zimmerermeister dabei nicht: „Die Nachfrage ist nach wie vor da.“

Momentan bewege er sich in einer Betriebsgröße, die er noch gut steuern und lenken kann, so Renken. „Wir streben ein gesundes Wachstum über den richtigen Zeitraum an.“ Bei Fragen ist sein Vater Rolf stets der richtige Ansprechpartner.

Von dem Unternehmenswachstum machte sich nun auch die örtliche Politik bei einem Ortstermin ein Bild. Bürgermeisterkandidat Holger Lebedinzew lobte die gute Entwicklung und erkundigte sich nach Wünschen des Unternehmers an die Huder Politik.