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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Berufliche Zukunft fest im Blick

08.05.2014

Oldenburg „Ich wollte mal gucken, ob man mit Mathe noch etwas anderes werden kann als Lehrer“, sagt Bastian Müsker. Gemeinsam mit zwei Freunden schlendert der Mathematik- und Philosophiestudent zwischen den einzelnen Messeständen hin und her, die am Mittwoch im Hörsaalzentrum am Campus Haarentor der Universität Oldenburg aufgebaut waren. „Gerade in Wirtschaftsberufen ist Mathe ja sehr wichtig.“

Zum fünften Mal veranstaltete der Carrer-Service der Uni den „Career-Day“. Auf der Job- und Praktikumsmesse kamen nach Uni-Angaben rund 1500 Studenten und Absolventen mit den Unternehmen ins Gespräch – und eventuell wird aus der ersten Begegnung mehr. „Wir sind schon seit einigen Jahren hier“, berichtet Carola Jacob von Bünting. „Wir hatten schon verschiedene Studenten zu Vorstellungsgesprächen bei uns, die wir hier auf dem Career-Day kennengelernt haben. Insbesondere bei Praktikanten sind wir schon öfters fündig geworden.“

Insgesamt 35 regionale und überregionale Aussteller präsentierten sich am Mittwoch auf dem Campus. „Die Messe ist insbesondere für Studenten der Fachrichtungen Informatik, Wirtschafts- und Naturwissenschaften interessant“, erzählt Dr. Heike Tendler, Leiterin des Career-Service. „Es sind vor allem Industrieunternehmen aus der Region hier“, sagt sie. Bei denen sei der Career-Day sehr beliebt. „Je nachdem wie groß die Stände sind, haben hier 35 bis 40 Aussteller platz. Mit den Rückmeldungen sind wir sehr zufrieden.“ Rund zwei Drittel der Unternehmen kämen regelmäßig zur Messe.

Beeindruckt zeigte sich Tendler auch von den Studenten. „Aus Gesprächen mit den Unternehmen weiß ich, dass viele bereits gut informiert hier herkommen und wissen, was sie wollen.“ Das weiß auch Wirtschaftsinformatik-Studentin Nancy Kramer. „Ich interessiere mich für ein Praktikum als Werksstudentin“, berichtet sie, während sie einen Bogen mit ihren Kontaktdaten am Stand der BTC AG ausfüllt.

Thomas Meents und Jonas Borrmann, die ebenfalls Wirtschaftsinformatik studieren, informieren sich bei Roland Kern und Joachim Mannherz von der Abat AG aus Bremen über einen besonderen Hingucker der Messe: ein Modell eines automatischen Kleinteillagers. „Wir arbeiten viel mit Universitäten und Fachhochschulen zusammen. Die Studenten sollen bei uns schon früh einen Einblick in das Unternehmen erhalten, damit sie keine falschen Vorstellungen von der Arbeit hier haben“, sagt Mannherz.

Jonas Schönrock
Barßel
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2906

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