Wildeshausen - Zur Wiedereinbürgerung bzw. Bestandserhaltung von Fischen mit unzureichenden natürlichen Reproduktionsmöglichkeiten hat der Fischereiverein Wildeshausen im vergangenen Jahr 29 000 Euro investiert. Laut Bericht der Gewässerwarte Marco Kuhn, Frank und Ralf Siemer bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag auf „Gut Altona“ wurden unter anderem 18 760 Aale und 97 500 Meerforellen als Besatz getätigt.

Die Kontrollbefischungen der Brutbäche durch die Elektro-Fischer Stefan Piening und Tobias Siemer zeigten, dass sich die Salmonidenbrut (lachs- und forellenartige Fische) prächtig entwickelt. Als Beifang gesichtet wurden unter anderem Mühlkoppen, Steinbeißer und Neunaugen, die als gefährdet gelten.