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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bessere Anbindung für Seehäfen

29.12.2016

Berlin Der Bund investiert weitere 124 Millionen Euro in Ausbau und Sanierung des Güterzugverkehrs von und zu den deutschen Seehäfen. Eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung zum Sofortprogramm Seehafen-Hinterlandverkehr II ist mit der Deutschen Bahn unterzeichnet worden, bestätigte das Bundesverkehrsministerium unserer Berliner Redaktion.

Die 124 Millionen Euro werden in 17 Schienenprojekte von Bremen bis Passau investiert. Dazu gehören auch einige Projekte, die den Einsatz von 740 Meter langen Güterzügen ermöglichen.

Über den sogenannten Hinterlandverkehr werden Güter, meist in Containern, von Schiffen quer durch Deutschland transportiert – auf Schienen, Straßen, Flüssen und Kanälen. Mit der zweiten Tranche des Sofortprogramms für den Güterverkehr würden Kapazitäten gesteigert und Engpässe abgebaut, sagte Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), am Mittwoch im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion.

Die geplanten Vorhaben trügen „zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des Schienengüterverkehrs im Seehafen-Hinterland bei“, sagte Ferlemann weiter. Mehr Güter könnten zuverlässiger auf den Schienen transportiert werden. „Besonders freue ich mich, dass es gelungen ist, die ersten Projekte im Rahmen des Programms für 740-Meter-Güterzüge umzusetzen.“

Einige der 17 Maßnahmen: Am Bremer Rangierbahnhof werden Gleise instand gesetzt, in Bremerhaven-Speckenbüttel Elektrifizierung und Gleiswechselbetrieb ausgebaut. In Kiel-Meimersdorf wird ein güterzuglanges Einfahrgleis angelegt, am Güterbahnhof von Passau werden zwei Gleise neu gebaut. In Greifswald ist ein zusätzliches „Puffergleis“ geplant. Im nordwestlichen Niedersachsen liegt dagegen keines der betroffenen Projekte.

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