BETHEN - Der Dorfverein Bethen geht mit einem bewährten Vorstand in die kommenden zwei Jahre. Während der gut besuchten Mitgliederversammlung zeigten die Teilnehmer Geschlossenheit und Harmonie und erteilten dem bisherigen Führungsgremium einstimmig ihr Votum.
Damit bleibt Gerd Naber erster Vorsitzender und wird auch künftig von Bernd Wigbers als Stellvertreter unterstützt. Als Schriftführerin fungiert weiterhin Theresia Looschen, und die Finanzen des Vereins werden weiter von Aloys Möller verwaltet. Zum Ende der jetzt angelaufenen Wahlperiode kündigte Naber allerdings seinen Rücktritt an. Der Verein brauche dann jüngere Kräfte im Vorstand.
Zudem standen der Rückblick auf zahlreiche Aktivitäten sowie die Planung von Terminen auf der Tagesordnung. Als Höhepunkt der vergangenen Monate erwähnte der Vorsitzende den Bau eines Bahnhofs, der auch von längeren Zügen der Nordwestbahn angefahren werden kann, die erfolgreiche Teilnahme am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, ein Dorffest sowie die Beteiligung am Erntedankfest.
Auch für die kommenden Monate hat sich der Dorfverein einiges vorgenommen. Neben weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität im Ort soll bald mit der Pflasterung des Platzes beim Bahnhof begonnen werden. Pläne zur Errichtung einer Wetterschutzhütte wurden allerdings zunächst zurückgestellt. Beim Osterfeuer will man im nächsten Jahr mit einem neuen Konzept aufwarten. Um den Ablauf in geordnete Bahnen zu lenken, soll die Feier künftig ohne Zelt und Diskothek stattfinden und zeitlich begrenzt werden.
Im Modus für die Vorstandswahlen soll es demnächst eine Änderung geben, wobei das Führungsgremium in Teilneuwahlen mit jährlichem Wechsel und nicht wie bisher alle zwei Jahre in der Gesamtheit gewählt werden soll. Die Versammlung beauftragte den Vorstand mit der Ausarbeitung eines neuen Wahlmodus’, der während der nächsten Versammlung vorgelegt wird. Danach soll über die erforderliche Satzungsänderung abgestimmt werden.
Großes Interesse fanden im Anschluss eine anschauliche Diaserie über wichtige Ereignisse in den vergangenen Monaten und die Vorstellung des Wallfahrtsortes anhand alter und neuer Postkarten.
