Hude - Zwei aggressive Männer haben am Sonnabend gegen 22.50 Uhr für einen Zwangsstopp der Nordwestbahn in Hude (Kreis Oldenburg) gesorgt. Das stark alkoholisierte Duo soll nach Zeugeaussagen auf der Fahrt von Bremen nach Oldenburg mehrere Reisende im Zug zunächst verbal und später auch körperlich attackiert haben.

Nach Polizeiangaben riss einer der Täter einer Mutter, die mit ihren Kindern unterwegs war, sogar ein ganzes Haarbüschel aus. Zudem sei es zu Rangeleien im Zug gekommen.

Beide Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Eine Fahndungsaktion von Landes- und Bundespolizei verlief bis langerfolglos.

Die Täter sollen beide etwa 20 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank gewesen sein. Der eine Täter hatte nach Zeugenaussagen ein südländisches Erscheinungsbild und war insgesamt dunkel gekleidet. Der zweite Mann trug vermutlich ein dunkles Basecap (Unterseite rot) der „New York Yankees“. Sein Erscheinungsbild wird als „mitteleuropäisch“ beschieben.

Wegen des Vorfalls verspätete sich der Zug gut 30 Minuten. Ein Ermittlungsverfahren wegen „Gefährlicher Körperverletzung“ wurde eingeleitet.


Mögliche weitere Zeugen oder Geschädigte werden gebeten, sich mit der Bundespolizei Oldenburg unter der Telefonnummer 0441/218380 in Verbindung zu setzen. Zudem ist die kostenlose Hotline der Bundespolizei 0800/6 888 000 rund um die Uhr erreichbar.

Dr. Irmela Herold
Dr. Irmela Herold Online-Redaktion