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Bewerbungen gehen ins Geld

Von Karsten röhr

Frage:

Stellenbewerber kritisieren, dass ihre teuren Bewerbungsunterlagen, die schon ohne Porto zehn Euro kosten können, von den Unternehmen oft nicht zurückgeschickt werden – dabei würden nicht wenige sie nach einem telefonischen Hinweis sogar selbst abholen. Gibt es in diesem Bereich keine Regeln oder eine Art guten Stil?

Fuge:

Grundsätzlich gibt es keine Regeln. Größere Unternehmen senden die Unterlagen oft zurück, in den meisten Fällen bekommt man sie aber leider nicht wieder. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass selbst kleine Unternehmen 300 bis 400 Bewerbungen etwa für eine Stelle als Bürokraft erhalten. Deshalb bieten wir den Unternehmen auch an, das Bewerbungsverfahren mit entsprechend qualifizierter Vorauswahl zu managen.

Frage:

Wie kann der Bewerber die Kosten reduzieren?

Frage: Man muss genau schauen, was überhaupt verlangt wird, oft ist eine Online-Bewerbung möglich. Zudem können alle, die als arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldet sind, ihre Bewerbungskosten von uns bezuschussen lassen.

Frage:

Was ist mit der angefügten Bitte, die Unterlagen zurückzusenden?

Fuge:

In einer Zeit, da im Prinzip jeder auch mit einer Absage rechnen muss, halte ich es für berechtigt, eine entsprechend freundlich und dezent geäußerte Bitte mit aufzunehmen.

Frage:

Sollte man gleich einen frankierten Rückumschlag beilegen?

Fuge:

Das ist eigenes Risiko. In jedem Fall gibt es aber gute Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass die Bewerbung wegen gravierender Mängel nicht sofort im Papierkorb landet.

Frage:

Welche?

Fuge:

Es macht für viele Bewerber Sinn, ein Bewerbungstraining bei uns zu absolvieren. Da geht es um den Aufbau, um Fehlerfreiheit, aber auch um den Sinn einer Beschäftigung mit dem Unternehmen, das sich im Internet vorstellt – mitsamt seinen Bewerbungsmodalitäten, aber eben auch mit seiner Philosophie.

Michael Fuge (45), Teamleiter Arbeitsvermittlung bei der Oldenburger Arbeitsagentur, äußert sich zum Umgang mit Bewerbungsunterlagen.

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