Oldenburg - Wirtschaft ist nicht nur etwas, worüber man täglich in der Zeitung liest. Es ist ein Thema, das auch Menschen vor Ort beschäftigt. Das zeigt eindrucksvoll das Bildungsprojekt „Durchblick – Jugend und Wirtschaft im Nordwesten“. Initiiert und gefördert wird es von Beginn an von der Nordwest-Zeitung und von der LzO (Landessparkasse zu Oldenburg), begleitet wird es vom Aachener IZOP-Institut. Die Zahl spricht für sich: Das Projekt startet mit einer Rekordteilnehmerzahl von 13 Kursen aus Schulen der Region in die achte Auflage.
Am Mittwoch fand im NWZ -Medienhaus das Vorbereitungsseminar statt, bei dem gut 70 Lehrer und Schüler Details und Abläufe des Projekts erfuhren. Udo Unger vom Stabsbereich Vorstand der LzO betonte die Wichtigkeit ökonomischer Bildung, die mit der Teilnahme am „Projekt Durchblick“ geleistet werde. Dass sich Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe mit dem Thema Wirtschaft auseinandersetzen, lege den Grundstock für Kernkompetenzen im weiteren Leben, stärke Medienkompetenz und gebe einen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten.
Während des Schuljahres 2016/2017 werden sich die Jugendlichen mit selbstgewählten, regionalen Wirtschaftsthemen beschäftigen und darüber eine Facharbeit schreiben. Immer zur Hand: die Nordwest-Zeitung. Für den Projektzeitraum wird den Schülern die NWZ direkt nach Hause geliefert. Sie soll, neben Treffen vor Ort und Lehrbüchern, bei den Recherchen helfen und dafür sorgen, dass die Schüler den „Durchblick“ behalten. Zudem sollen die Schüler somit einen Einblick ins journalistische Arbeiten bekommen.
Über die verschiedenen Wirtschaftsthemen wird zusätzlich in der NWZ berichtet. Eine Jury wird im kommenden Jahr die drei eindrucksvollsten Arbeiten auswählen, die wiederum mit Geldpreisen ausgezeichnet werden.
Im Vorbereitungsseminar selbst kamen vier ehemalige „Durchblick“-Teilnehmer zu Wort, um den vielen Schülern und Lehrern von ihren eigenen, positiven Erfahrungen mit dem Projekt zu erzählen. Sie gaben den Schülern zudem Tipps für die Umsetzung ihrer anstehenden Projektarbeiten. Tipps zur Themenfindung hatte auch Dr. Silke Dreger vom IZOP-Institut: „Die Themen liegen auf der Straße.“
