Erst Krebse, dann Billy-Bau: Für die gute Sache engagiert sich Oldenburgs Ikea-Chef Ralph Möller, der am Donnerstagabend zum Krebsessen in seine Filiale an der Holler Landstraße eingeladen hatte. Typisch schwedisch tischte sein Team im Restaurant des Möbelhauses extra georderte 500 Kilo Krebs für die 320 Gäste auf. Dazu gab es Aquavit und skandinavisches Liedgut. Und beides ging nicht jedem Gast ohne ein kurzes Schütteln über die Lippen. Wie schon in den Vorjahren stand jedoch eine ganz besondere Showeinlage im Mittelpunkt: Der Billy-Regal-Aufbau-Wettkampf. Daran nahm erneut Oberbürgermeister Gerd Schwandner teil, der den unterhaltsamen Wettkampf in den ersten beiden Jahren überlegen gewonnen, sich im vergangenen Jahr aber doch gewaltig verschraubt hatte. Nun forderte er zu später Stunde Revanche und siegte in neuer Rekordzeit von 7.23 Minuten. Auch der aktuelle Titelverteidiger und Huder Bürgermeister Axel Jahnz trat wieder an und kam hinter Ikea-Chef Ralph Möller auf Platz drei. Möller war aber eigentlich außer Konkurrenz angetreten. Er schaffte das Billy in 7.51 Minuten. Zum ersten Mal dabei war Wilhelmshavens Oberbürgermeister Eberhard Menzel. Er musste als Viertplatzierter noch etwas Lehrgeld zahlen. Hausherr Möller war bester Stimmung, „weil dieses Jahr ein sehr, sehr gutes Jahr für Oldenburgs Ikea-Niederlassung ist“. Der Sieger des Billy-Baus bekam einen 1000-Euro-, der Zweite einen 500-Euro- und der Dritte einen 250-Euro-Gutschein, der bei Ikea von einer caritativen Einrichtung eingelöst werden kann.

Ohne Meeresfrüchte, aber nicht minder lecker wurde beim TGO gefeiert. Erstmals veranstaltete das Technologie- und Gründerzentrum sein Sommerfest nicht nur für die Mieter. „Wir haben viele Ehemalige, Geschäftspartner und die Politik eingeladen“, erzählt Geschäftsführer Jürgen Bath. 140 Gäste folgten seiner Einladung – darunter auch Bürgermeisterin Rita Schilling (Grüne) und Bürgermeister Bernd Ellberg (SPD). Bei Salat, Spießen und Geflügel wurde über die Entwicklung des TGO und so manch anderes Oldenburger Thema diskutiert. Einig waren sich alle aber in einem Punkt: „Mal gut, dass das Sommerfest nicht einen Tag vorher angesetzt war.“