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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bindung zu Nachwuchskräften früh aufbauen

22.07.2015

Essen Bei Miavit in Essen (Kreis Cloppenburg) kommt es durchaus häufig vor, dass leitende Mitarbeiter in einem Konferenzraum zusammenkommen und dann ein junger Gast einen Vortrag hält – zu Themen wie: Optimierung der Lieferkette, Markenführung in den USA oder auch Chancen in Afrika. Das sind dann meist Studierende, die im Rahmen von Projekt- oder Abschlussarbeiten eine Zeit lang bei Miavit – einem Spezialisten für Vormischungen sowie Zusatzstoffe für Futter- und Lebensmittel – im Betrieb waren und dort an einer „unternehmerischen Problemstellung“ arbeiteten.

Ergebnis seien „kreative und konkrete Lösungsansätze“. Mit solchen Projekten könne das Unternehmen Nachwuchskräfte „schon vor deren Berufseinstieg motivieren und gewinnen“, betont Ralf Sieverding (Personalleitung).

Miavit bewirbt sich mit seinem Ansatz für den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ . Mit PIA werden – bereits im sechsten Jahr – Unternehmen und Verbünde gewürdigt, die in der Ausbildung mehr als das Übliche tun.

Ziel der Projekt- und Abschlussarbeiten sei es, Studierende für die Miavit-Gruppe (285 Mitarbeiter) zu begeistern. Und zugleich auch „für den ländlichen Raum“. Zudem solle das spezielle Umfeld die persönliche Entwicklung zu „charakterstarken, engagierten und innovativen Fachkräften fördern“, so Sieverding. Er betont „das hohe Maß an freiem und eigenständigem Arbeiten“, auch mit gewissen Anforderungen an Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenz. Nicht nur bei den Projektbetreuern, sondern allen Mitarbeitern stünden für konstruktives Feedback „die Türen offen“. Ob die Abschlussarbeit dann bestehen könne, zeige sich bei der Präsentation. Viele Ideen seien umgesetzt worden.

Was bei Miavit auffällt: Fast alle, die solche Projekt-, Bachelor- oder Masterarbeiten übernehmen, waren früher bereits einmal als Praktikant im Unternehmen. Rund 50 Praktikanten pro Jahr gibt es. Einige machten auch bereits eine Ausbildung bei Miavit, bevor sie dann ins Studium gingen. An diese frühe Kontakte, Orientierungen und Bindungen knüpfen die Essener an, und viele junge Leute nutzen sie.

Diese Bindung sei ein Kern der Strategie, erläutert Sieverding. Man müsse sich als Unternehmen „interessant machen“. Das gehe nur, wenn junge Leute auch die Menschen und das Klima im Betrieb vor der Wahl ihrer Ausbildung erleben könnten.

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