Ganderkesee - Keine Veränderungen im Vorstand ergaben die Wahlen auf der Jahreshauptversammlung des Hegerings Ganderkesee am Mittwochabend im gut gefüllten Schützenhof. Hegeringleiter Jan-Bernd Meyerholz wurde ebenso einstimmig in seinem Amt bestätigt wie Arnd Fischer als stellvertretender Hegeringleiter, Klaus Brüggemann als Schriftführer sowie Dierk Stolle als Kassenwart.

Nach der Begrüßung durch Meyerholz und die Jagdhornbläser der Hegeringe Ganderkesee und Hude wurden zahlreiche Mitglieder für ihre jahrelange Treue ausgezeichnet. Eine Urkunde für die 50-jährige Zugehörigkeit zum Hegering erhielten Hermann Fischer, Cord Cordes und Heinrich von Seggern.

Schon 40 Jahre dabei sind Jürgen Breithaupt, Teja Barkemeyer, Walter Westermann, Eckhard Eifler, Richard Behrmann und Peter Lauprecht. Sie wurden genauso geehrt wie Axel Krey, Heiko Alfs, Hans-Gerd Wilkens, Harald Bruns, Dieter Brüggemann, Dieter Osterloh und Andreas Cordes für 25-jährige Mitgliedschaft.

Gerd Kreye erhielt darüber hinaus das Naturpfleger-Verdienstabzeichen der Landesjägerschaft Niedersachsen für Hundeausbildung und seinen steten Einsatz bei der Baujagd. Zum Ehrenmitglied wurde Magnus Denker für seine Dienste als Bläser berufen. „Magnus ist das erste Ehrenmitglied, das keinen Jagdschein hat. Das ist was ganz Besonderes“, betonte Hegeringleiter Meyerholz.

Im Anschluss hielt Diplom-Biologe Jens Kleinekuhle einen Vortrag zum Thema Jagd und Fallenjagd als Instrument des Artenschutzes. Er betonte, dass insbesondere die Prädatoren, das sind hier hauptsächlich Füchse und Marder, kurz gehalten werden müssten, weil diese Beutegreifer zu den Ursachen des Rückgangs von Fasanen und Rebhühnern führten. Deshalb sollten neben der normalen Jagd mit der Finte auch Fallen gestellt werden.


Der Wolf hingegen sei hier noch kein Problem, erklärte Jan-Bernd Meyerholz, auch wenn „sicher schon mal einer durch unseren Hegering gelaufen ist“.