Cloppenburg - Die aktuelle Niedrigzinsphase hat auch in weiten Teilen des Oldenburger Münsterlands – eine der wenigen ländlichen Regionen, die sich noch über Zuzug freuen darf – für eine steigende Immobiliennachfrage und damit höhere Preise gesorgt. Das bestätigte der Privatkunden-Direktor der LzO-Regionaldirektion Cloppenburg, Volker Raker, am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Cloppenburg zur Geschäftsentwicklung der LzO im ersten Halbjahr. Die Geschäftszahlen waren erstmals am 26. Juli in Oldenburg vorgestellt worden (die NWZ berichtete).
Der Friesoyther Privatkunden-Direktor Joachim Stuke berichtete für seinen Bereich ebenfalls von einer regen Nachfrage. Seit 1999 habe die LzO dort rund 350 Bauplätze verkauft. In den – in den vergangenen Jahrzehnten ruhigen – südoldenburger Immobilienmarkt sei in jüngster Zeit Bewegung gekommen, lautete die Einschätzung von Alfred Müller, Privatkunden-Direktor für Vechta. Von einer Immobilien-Blase, da waren sich alle drei Direktoren einig, könne jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesprochen werden.
Im Kreis Vechta gab es im selben Zeitraum 57 Förderungen mit insgesamt 380 000 Euro. Eine Auswahl: Universitätsgesellschaft Vechta, Theater für Jedermann, Freundeskreis Luzie Uptmoor, Verein Deutsche aus Russland, Andreaswerk Vechta, Deutschlandstipendium der Uni Vechta, Klosterkirche für Bau einer Orgel, Madrigalchor Vechta, Reitturnier Holdorf, Musikverein Rechterfeld, Schützenthron Lohne.
