BISSEL - Einige hundert Besucher aus der Stadt und dem Landkreis Oldenburg kamen am Sonntag zum Schullandheim Bissel, um einen erlebnisreichen Tag der offenen Tür zu erleben. Grund für den Aktionstag war die erfolgreich abgeschlossene Sanierung des bei vielen Grundschulen, Horten und Kindergärten beliebten Schullandheimes. Rund die Hälfte der Gruppen kommt aus der Stadt Oldenburg, der Rest aus der ganzen Region.
Vor sieben Jahren startete die grundlegende Sanierung der Unterkunftsgebäude mit der Fertigstellung des „Dachsbaus“. Nachdem vor zwei Jahren die neuen Zimmer für Lehrkräfte und Betreuer bezogen werden konnten, ist nun auch das „Eulennest“ auf einem zeitgemäßen Standard (dieNWZ
berichtete). Viele Besucher nutzten am Sonntag die Gelegenheit, sich die neu gestalteten Häuser anzuschauen.Die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäude-Ensembles war eine große Herausforderung. Die Gebäude mussten in ihrer Grundform erhalten und sollten gleichzeitig energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. „Vor allem das aus Blech bestehende Dach in seiner Wölbung zu erhalten“, sei schwierig gewesen, so Architekt Uwe Mokros vom Architektenbüro van Döllen aus Oldenburg.
Bis zu einem Jahr im Voraus sind die 78 Betten des Schullandheimes ausgebucht. Es wird sehr gut angenommen, wie Stiftungsvorstand Heiko Pannemann berichtete. Und das nicht ohne Grund. Denn auf dem 32 Hektar großen Gelände haben vor allem die kleinen Besucher eine riesiges Betätigungsfeld, auf dem sie sich austoben können. Barfußgang, Feuerplatz, Wasserspielplatz, Ziegengehege und Holzwerkstatt – es gibt viel zu entdecken. Neu hinzugekommen ist jetzt auch das Angebot „Erlebnispädagogik“, das von den Gruppen mitgebucht werden kann. In Kooperation mit dem Verein „Emotion“ aus Hatten, gibt es viele neue Aktionen. Am Sonntag konnten die Kinder unter der Anleitung von Erlebnispädagogin Sabine Rickels zum Beispiel lernen, was Teambildung eigentlich bedeutet.
