Betrifft:
„Rote Metalltafeln überzeugen“, NWZ vom 26. Januar 2006Nach kurzer Diskussion war es so weit, Jever bekommt an seine Eingangstür eine rot verkleidete Blechkiste, weil ein Architekt nicht in der Lage war, eine Klinkerfassade optisch ansprechend aufzulockern. War es wirklich nur die Unfähigkeit eines Architekten, oder gaben hier nicht doch in Wirklichkeit Kostengründe den Ausschlag. Wie bei der Brauerei, die in Jever tun darf was sie will, wie bei den Verträgen und Verkäufen mit der EWE, die zu permanenten Gas- und Abwasserpreiserhöhungen führten, knicken die Ratsmitglieder erneut vor einem Großunternehmen ein und handeln sich an ihrem Eingangstor einen unnötigen zusätzlichen negativen Blickfang ein.Wie muss sich angesichts dieser Entscheidung eigentlich ein Günter Magnus fühlen, dem seit Jahren der Bau eines Oldtimermuseums verweigert wird, weil angeblich nur ein Gebäude mit Klinkerfassade attraktiv wäre, und er aus Kostengründen die gleiche Verkleidung vorschlug, wie jetzt für das neue Familacenter genehmigt.
Die Kleinen werden gehängt, die Großen lässt man laufen, so war es in Jever immer, vielleicht ändert sich nach der nächsten Wahl ja endlich etwas an dieser unseligen Praxis in Jever?
Klaus Trageser 26441 Jever
