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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Blick über den Tellerrand wird ausgeweitet

11.09.2013

Rastede Wer am Freitag oder Sonnabend die Ausbildungsmesse job4u in Oldenburg besucht, der wird im Foyer der großen EWE Arena drei Rasteder Unternehmen nebeneinander finden, die sich unter einem Zehn-Meter-Banner gemeinsam darstellen: August Brötje Handel, Witte Tube & Pipe Systems sowie die Apothekergenossenschaft Noweda: Sie werben gemeinsam um Nachwuchs und bieten im Oktober Schnuppertage an.

Und dabei haben sie gute Karten: Die Firmen tauschen Auszubildende untereinander aus und ermöglichen damit dem Nachwuchs einen Blick über den Tellerrand: Die jungen Leute lernten verschiedene Betriebe mit unterschiedlichen Waren, Lagern und Wirtschaftssystemen kennen.

Für dieses Projekt hatten die drei Firmen 2012 den 2. Platz beim „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ  bekommen. Jetzt läuft die Bewerbungsfrist für PIA 2013. Das bedeutet neue Chancen – Vorjahressieger sind drei Jahre lang ausgeschlossen.

„Wir waren damals sehr stolz“, erinnert sich Jasmin Hermes, Ausbildungsleiterin bei Witte Tube & Pipe Systems, an die Zeit nach der Preisverleihung 2012. Man sei auch häufig auf den Preis angesprochen worden. Hermes hatte den Preis gemeinsam mit den Kolleginnen Heike Eilers (Brötje Handel), Tatjana Gies (Noweda) sowie Brötje-Chef Bernd Reinke in Empfang genommen.

Das Projekt war im Bereich „Fachkraft für Lagerlogistik“ gestartet worden. Nach erfolgreichem Abschluss im Februar gibt es jetzt eine neue Austausch-Runde im Rotationsverfahren unter den drei Firmen, wie die drei Abteilungsleiterinnen erläuterten. Die Dauer des Aufenthalts in den anderen Firmen wurde dabei – auf Anraten der Teilnehmer der ersten Runde – von zwei auf drei Wochen verlängert.

Und das Austausch-Projekt wird noch erweitert: So tauschten im Juni auch erste Auszubildende zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Silke Fischbeck (Brötje) und Umaiya Hussein-Mohamad (Witte), für einen ganzen Monat ihre Ausbildungsplätze. Sie wurden in Abteilungen eingesetzt, die ihre eigenen Betriebe in dieser Form nicht anbieten (Exportpraxis bzw. Retoure und Fuhrpark).

Zudem wird der gemeinsame innerbetriebliche Unterricht ausgebaut, zunächst für den Bereich „Lager“. Der kaufmännische Bereich soll möglichst bald folgen, heißt es in Rastede. Und es laufen eine gemeinsame Ausbilderschulung und hauseigene Prüfungsabnahme im Bereich Staplerführerschein an.

Von dem Projekt der drei Unternehmen zeigte sich kürzlich vor Ort auch Bundes-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen beeindruckt. Sie hatte ein dickes Lob für die Ausbildungspartner parat: Das Projekt sei „ein Leuchtturm für die Ausbildung in Deutschland innerhalb der Fachkräftesicherung“.

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