Die Bad Zwischenahner haben den prominenten Entertainer Heinz Schenk schon manches Mal am Ufer des Zwischenahner Meeres gesehen. Denn er hält sich gerne im Kurort auf. Jetzt feierte das Urgestein der deutschen Fernsehunterhaltung sogar seinen runden Geburtstag an der Perle des Ammerlandes. Mit seiner Frau Gerti beging der Südhesse den Jubeltag im kleinen Kreise im Restaurant „Graf Luckner“. Die große Feier mit etlichen Ehrengästen fand später ebenfalls im hohen Norden – auf der Insel Rügen – statt. Aber auf dem Rückweg ließ es sich der Entertainer nicht nehmen, noch einmal das Zwischenahner Meer und die Insel „Welsum“ zu besuchen.Ob er einen „Bembel“ im Gepäck hatte, ist allerdings nicht bekannt.

Blitzender Chrom und röhrende Motoren bestimmten am Freitag das Bild auf dem Westersteder Markt. Hier machten Oldtimer aller Nobelmarken Halt auf ihrem Weg von Küste zu Küste. Begrüßt wurden die Gäste mit ihren historischen Autos von Rhododendron-Prinzessin Saskia Espig. Ihr hatte es vor allem ein Bentley aus dem Jahr 1930 angetan. Der Besitzer hatte das Fahrzeug erst im Dezember aus Amerika importiert und freute sich nun, die 180-PS-Maschine auf Touren zu bringen. Immerhin 160 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit zeigte der Tacho. Mit von der Partie bei dieser Oldtimer-Parade vor dem Westersteder Rathaus war auch der Rostruper Schulleiter Udo Weigel. Er organisiert schon seit vielen Jahren diese Rallye für Oldtimerfans aus ganz Norddeutschland.

Mit einem Chevrolet Impala, Baujahr 1965, waren Helfried Stulten und Heike Schmidtchen auf Hochzeitsreise gefahren und die führte ausgerechnet nach Westerstede. Denn die beiden Ostfriesen sind hier besser bekannt als Käse Karla und Aal Ole und sind von Berufs wegen Marktschreier. Zünftig gefeiert wurde vorher in Remels.

Ganz ohne Motoren sind die Radwerbefahrer für die Zwischenahner Woche unterwegs gewesen. Mit der Kraft ihrer Waden radelten sie von Ort zu Ort, um zur Bad Zwischenahner Großveranstaltung im August einzuladen. Auf ihrer Fahrt wartete manche Überraschung und interessante Begebenheit auf die Ammerländer. So durften sie auf Vermittlung des Parlamentarischen Staatssekretärs, Thomas Kossendey, zwei Stunden lang die Fregatte Hamburg besichtigen.