München/Shenyang - Der Autokonzern BMW (München) hat mit seinem chinesischen Partner Brilliance die gemeinsame Fabrik Dadong in Shenyang erweitert. Am Freitag lief dort die erste Langversion des 5er BMW vom Band, wie jetzt bekannt wurde. Mit den beiden Produktionsstandorten Dadong und Tiexi kann BMW in Shenyang jetzt 450 000 Autos für den chinesischen Markt bauen – das ist die gleiche Kapazität wie die größte BMW-Fa­brik in Spartanburg/USA.

Zum Standort Shenyang gehört auch ein Motorenwerk – das einzige von BMW außerhalb Europas. Mit der Erweiterung kann BMW in Shenyang künftig sechs Modelle für den chinesischen Markt bauen: den 1er, 2er, 3er und 3er Langversion, X3 und 5er Langversion. China ist der größte Absatzmarkt für BMW. Seit Januar hat man dort 192 000 Autos verkauft.

Auch andere deutsche Hersteller wie Volkswagen oder Daimler haben ihre Kapazitäten in China in der jüngeren Vergangenheit deutlich erweitert – oder sie haben dies vor. Hintergrund ist, dass China der wichtigste Absatzmarkt wurde und weiterhin hohe Dynamik zeigt.