München - BMW hält mit seinem fünften Rekordjahr in Folge die Konkurrenz in der Oberklasse weiter auf Distanz. Kurz vor seinem Abschied vom Posten des Vorstandschefs überlässt Norbert Reithofer damit seinem Nachfolger Harald Krüger ein wohl bestelltes Haus. Krüger soll in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass es Daimler und der Volkswagen-Tochter Audi nicht gelingt, BMW 2020 zu überholen.

Im vergangenen Jahr ist es den Verfolgern wie erwartet nicht gelungen – das zeigen die Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Gewinn der Oberbayern. BMW verdiente unter dem Strich mehr als 5,8 Milliarden Euro und damit mehr als je zuvor in der 99-jährigen Firmengeschichte. 2014 verkaufte der Konzern erstmals mehr als zwei Millionen Autos. Das trieb auch den Umsatz auf neue Höhen. Die Erlöse kletterten um fast sechs Prozent auf 80,4 Milliarden Euro.

„Unsere Fahrzeuge sind bei den Kunden in aller Welt begehrt und sorgen für Rückenwind“, sagte Reithofer am Donnerstag in München. Eine knappe Woche vor der eigentlichen Bilanz-Pressekonferenz am kommenden Mittwoch hatte der Konzern wie in den vergangenen Jahren die wichtigsten Kennzahlen des Geschäftsjahres veröffentlicht.

BMW profitiert wie Daimler und Audi von der anhaltend hohen Nachfrage nach Nobelkarossen. Das stärkste Wachstum verzeichneten die Münchner in Asien und dort vor allem im Wachstumsmarkt China. Dort kletterte der Absatz um fast 17 Prozent.