München/Wolfsburg - Die deutschen Autobauer wollen die bisher teure Elektromobilität mit weiteren neuen Modellen vorantreiben, müssen dabei aber auch die hohen Kosten im Blick behalten.

Im Jahr 2025 will Volkswagen eine Million Autos mit Elektroantrieb verkaufen, nach jetzigem Stand jeder zehnte Wagen. Die Kernmarke Volkswagen hat seit 2013 bisher insgesamt 64 000 solcher Autos an Kunden ausgeliefert. VW prüft zudem, ob etwa rund um das Motorenwerk Salzgitter ein eigenes Batteriewerk entsteht. Eine solche Fabrik könnte bis zu zehn Milliarden Euro kosten, erfuhr die Deutsche Presseagentur aus Konzernkreisen.

Bei BMW soll ebenfalls viel Geld in die E-Mobilität gesteckt werden. Die Produktion von Elektroautos sei momentan wegen der Batterien meist teurer. „Derzeit müssen wir noch massiv in Vorleistung gehen“, sagte der Entwicklungschef der Münchner, Klaus Fröhlich, der „Automobilwoche“. Man setze daher auch auf Plug-in-Hybride, deren Speicher sowohl über das Stromnetz als auch über den Verbrennungsmotor aufgeladen werden können.