BOCKHORN - Die Gemeinde Bockhorn schafft alle Voraussetzungen, um sich mit einer eigenen Ökostrom-Gesellschaft am Markt für regenerative Energien zu beteiligen. Dafür wird eine personelle Entscheidung vorbereitet. Bislang ist Bürgermeister Andreas Meinen kommissarischer Geschäftsführer der „Gemeindeökostrom Bockhorn GmbH“.
Dienstagabend wurde im Ausschuss für Finanzen, Wirtschafts- und Tourismusförderung im Rathaus einstimmig empfohlen, die neue Leiterin der Finanzabteilung, Katja Lorenz, mit dieser Aufgabe zu betrauen. Die Gesellschaft mit Sitz in Bockhorn ist mit einem Stammkapital von 25 000 Euro ausgestattet. Zweck des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Gewinnung von regenerativer Energie.
Die Gesellschafterversammlung besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern des Bockhorner Verwaltungsausschusses, dazu gehören derzeit Bürgermeister Meinen, Heinke Sieckmann und Georg Janßen (beide CDU), Diedrich Loers (SPD), Hartmut Kaempfe (UWG) und Jochen Meineke (FDP). Die GmbH wird künftig darüber entscheiden, ob, wie und wo regenerative Energie, zum Beispiel Windkraft, genutzt werden kann.
In der Einwohnerfragestunde wollte Ex-CDU-Ratsherr Paul Weber wissen, was im Windpark Hiddels los sei, da geht es mit der Errichtung von vier Mühlen nicht weiter. Meinen führte dazu aus: „Der Grund für den Baustopp ist, dass es beim Hersteller Enercon eine neue Auftragslage gibt.“ Für die Anlage E 101 würden neue Modelle entwickelt, dafür gebe es eine große Nachfrage, so komme es derzeit zu Lieferverzögerungen. Die Bezeichnung E 101 erklärt sich aus der Höhe des Kopfes der Mühle in 101 Metern, die Gesamthöhe mit Rotorblättern wird bei den Anlagen in Hiddels etwa 150 Meter betragen (die
