BOCKHORN - Für den ökumenischen Gottesdienst konnte am Sonntag beim Familienaktionstag des Bockhorner Präventionsrates mit der „St-Cosmas-und-Damian-Kirche“ noch ein regensicheres Ausweichquartier gefunden werden, doch dann machte das schlechte Wetter vielen Akteuren einen Strich durch die Rechnung. Wirklich schade, denn rund 30 Vereine und Organisationen hatten sich viel Mühe mit der Vorbereitung gegeben.

„Wo allen gleich die Sonne scheint, ist jeder des anderen Freund“: Tapfer sang der Shanty-Chor Bockhorn mit „Bora Bora“ gegen den Regen an, doch es sollte nichts nützen. Eröffnet wurde der sechste Familienaktionstag von Christel Bartelmei vom Präventionsrat: „Wir danken allen Helfern und auch der Gemeinde Bockhorn für die Unterstützung.“

Immerhin bestünde der Präventionsrat jetzt schon 14 Jahre: „Darauf sind wir ein bisschen stolz, denn in anderen Gemeinden sind die Räte längst eingeschlafen“, erklärte Christel Bartelmei. Sie wies besonders auf den Einsatz des Organisationsteams mit Karl-Heinz Hübner, Inja Boomgaarden, Antje Ahlhorn, Inge Bock, Dirk Oertel und Gisela Schweers-Steindor hin.

Bockhorns Bürgermeister Andreas Meinen zitierte das Motto des Aktionstages: „Aktiv sein, gesund bleiben“. Das sei eine gute Botschaft, für die jeder in geistiger und körperlicher Weise selbst viel tun könne. Auch Meinen lobte das Engagement des Präventionsrates, bei dessen Einführung es kritische Stimmen gegeben habe, der sich jedoch zu einem wichtigen Netzwerk in der Gemeinde entwickelt habe.

Der Garant für gute Laune, Moderator Peter Wegener, ließ sich von dem bisschen Regen nicht aus dem Konzept bringen, und auch unter den Pavillons und in den Zelten wurde alles getan, damit sich die naturgemäß wenigen Besucher wohlfühlen konnten. Selbst die Kletterwand, die von Inja Boomgaarden und ihren Jugendlichen aus dem JuZe aufgebaut worden war, fand ihre Freunde – wie Christoph Okun, der sich gut abgesichert vom Bodenteam in die Höhe wagte.


Auch „Xü“ bekam gebührende Aufmerksamkeit. Das Maskottchen der Arbeiter-Samariter-Jugend von Anke Rull warb dafür, jungen Menschen mehr Starthilfen bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu bieten.

Der Gottesdienst mit Pastor Thomas Piesker und Pastoralreferentin Hildegard Hünnekens stand unter der Überschrift: „Wo ein Mensch Vertrauen gibt.“