BOCKHORN - 51 Wagen und Fußgruppen zogen, begleitet von sieben Musikzügen, durch die Bockhorner Straßen. Dicht gesäumt standen die Zuschauer auf den Gehwegen und spendeten viel Applaus. Es war die richtige Einstimmung für den 60. Bockhorner Markt.
Auf Grund des runden Geburtstages war eine Jury berufen worden, die schönsten Ideen zu prämieren. Der Vareler Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, der stellvertretende Bürgermeister aus Zetel, Fred Gburreck, und Günter Schmöckel, Verkaufsdirektor im Friesischen Brauhaus zu Jever, hatten nach eigenem Bekunden eine schwere Aufgabe zu lösen.
Auf den dritten Rang kamen Magda Schmidt und ihre fünf „Deerns“ von der lustigen Tankstelle aus Osterforde, zweite wurde die „Historische Gilde“ in ihren Mittelalter-Kostümen. Die Goldmedaille ging an Meike Eilers aus Kranenkamp mit den „ponyreitenden Hühnern“. Bemerkenswert: Von den oft sehr liebevoll gestalteten Festwagen schaffte es keiner unter die ersten Drei. Auch nicht Herbert Ahlers und seine Crew vom Oldtimermarkt, obwohl sie einen prächtigen Oldtimer gebaut hatten, gezogen zum 60. Markt von einem 60 Jahre alten Traktor. Die Gemeinde Zetel wies auf alte Marktrechts-streitereien hin. Marcus Tramann lud zur „Beach-Party“ ein und holte den Sommer nach Bockhorn. Die Heideboßeler sind „stolt op us Döörpgemeenschaftshus“, die Kaninchenzüchter erinnerten an die Zeit vor 60 Jahren, die „Drollige Runde“ hatten das Motto: „De Gesundheitsreform is to dür, wi kokt us Medizin up't Füür“. Die „Flinken Holzwürmer“: „Ob Grabstede, Rio oder Hawaii – wir sind überall dabei.“
Die Damen vom Ballverein Bockhorn zeigten, dass sie guten Fußball spielen – und dazu noch gut aussehen. Dafür suchten die „Bockhorner Lions and Friends“ Mitspieler. Die Marinekameradschaft schipperte mit „Neptun“ um die Kurven und wünschte Bockhorn allzeit gute Fahrt. Die Gemeindeverwaltung zeigte eine Amtsstube von 1949, der Turnverein erinnerte an 110 Jahre Vereinsgeschichte, Friesenhäuptling Edo Wiemken machte mit seiner Schauspielertruppe mächtig Eindruck, die Vareler Karnevalisten waren dabei, Wolfgang Henkel ließ den Wilden Westen aufleben, der Kommunale Kindergarten und die Evangelischen aus Bockhorn und Neuenburg band die Jugend in den Umzug ein.
Jugendfeuerwehr, Boßelverein „Lat'n sus'n“, die „Dörpsmus’kanten“, die DLRG, die Musikschule Fröhlich, der Judoverein, die Bäckerei Spreckels mit ihrem Holzbackofen, die vielen Clubs und fröhlichen Gemeinschaften: Sie alle boten eine sehenswerte Schau – nach Meinung vieler Beobachter einen der schönsten Umzüge der vergangenen Jahre.
Mehr Bilder unter www.NWZonline.de/fotogalerie-friesland
Zum 60.
Bockhorner Markt mit einem 60 Jahre alte
Traktor
51 Wagen und Fußgruppen zogen, begleitet von sieben Musikzügen, durch die Bockhorner Straßen. Dicht gesäumt standen die Zuschauer auf den Gehwegen und spendeten viel Applaus. Es war die richtige Einstimmung für den 60. Bockhorner Markt.
Auf Grund des runden Geburtstages war eine Jury berufen worden, die schönsten Ideen zu prämieren. Der Vareler Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, der stellvertretende Bürgermeister aus Zetel, Fred Gburreck, und Günter Schmöckel, Verkaufsdirektor im Friesischen Brauhaus zu Jever, hatten nach eigenem Bekunden eine schwere Aufgabe zu lösen.
Auf den dritten Rang kamen Magda Schmidt und ihre fünf „Deerns“ von der lustigen Tankstelle aus Osterforde, zweite wurde die „Historische Gilde“ in ihren Mittelalter-Kostümen. Die Goldmedaille ging an Meike Eilers aus Kranenkamp mit den „ponyreitenden Hühnern“. Bemerkenswert: Von den oft sehr liebevoll gestalteten Festwagen schaffte es keiner unter die ersten Drei. Auch nicht Herbert Ahlers und seine Crew vom Oldtimermarkt, obwohl sie einen prächtigen Oldtimer gebaut hatten, gezogen zum 60. Markt von einem 60 Jahre alten Traktor. Die Gemeinde Zetel wies auf alte Marktrechts-streitereien hin. Marcus Tramann lud zur „Beach-Party“ ein und holte den Sommer nach Bockhorn. Die Heideboßeler sind „stolt op us Döörpgemeenschaftshus“, die Kaninchenzüchter erinnerten an die Zeit vor 60 Jahren, die „Drollige Runde“ hatten das Motto: „De Gesundheitsreform is to dür, wi kokt us Medizin up't Füür“. Die „Flinken Holzwürmer“: „Ob Grabstede, Rio oder Hawaii – wir sind überall dabei.“
Die Damen vom Ballverein Bockhorn zeigten, dass sie guten Fußball spielen – und dazu noch gut aussehen. Dafür suchten die „Bockhorner Lions and Friends“ Mitspieler. Die Marinekameradschaft schipperte mit „Neptun“ um die Kurven und wünschte Bockhorn allzeit gute Fahrt. Die Gemeindeverwaltung zeigte eine Amtsstube von 1949, der Turnverein erinnerte an 110 Jahre Vereinsgeschichte, Friesenhäuptling Edo Wiemken machte mit seiner Schauspielertruppe mächtig Eindruck, die Vareler Karnevalisten waren dabei, Wolfgang Henkel ließ den Wilden Westen aufleben, der Kommunale Kindergarten und die Evangelischen aus Bockhorn und Neuenburg band die Jugend in den Umzug ein.
Jugendfeuerwehr, Boßelverein „Lat'n sus'n“, die „Dörpsmus’kanten“, die DLRG, die Musikschule Fröhlich, der Judoverein, die Bäckerei Spreckels mit ihrem Holzbackofen, die vielen Clubs und fröhlichen Gemeinschaften: Sie alle boten eine sehenswerte Schau – nach Meinung vieler Beobachter einen der schönsten Umzüge der vergangenen Jahre.
Mehr Bilder unter www.NWZonline.de/fotogalerie-friesland
