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Wand trennt Nachbarn von Bussen

Kai Hippen

BOCKHORN - Nun ist der Bau der Mauer vollendet. Die Lärmschutzwand neben der Haupt- und Realschule Bockhorn ist fertig, am Dienstag wurde sie eingeweiht. Nach Auskunft von Rolf Neuhaus, Fachbereich Planung und Bauordnung des Landkreises Friesland, wurden 150.000 Euro in die Wand investiert. Der Kreis hat dafür Mittel aus dem Topf Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPVN) verwendet.

Anwohner hatten sich jahrelang über Lärm beschwert, verursacht durch die Schulbusse, die dicht an ihren Grundstücken vorbeifahren (die

NWZ

  berichtete). Der Kreis sieht den Busparkplatz inklusive Wendekreis als zentralen Verkehrsknotenpunkt an, dessen Bedeutung auch noch wachsen könnte: „Wir haben jetzt die Kapazitäten erweitert und sind für die Zukunft gerüstet“, erklärte Neuhaus. Jetzt schon werden an Unterrichtstagen rund 60 tägliche Busfahrten gezählt.

2009 war mit dem Bau begonnen worden, doch dann hatte es nach Informationen von Sönke Klug, dem Pressesprecher des Landkreises Friesland, „Probleme mit der ausführenden Firma gegeben.“ Monatelang tat sich nichts auf der Baustelle; im Oktober 2010 wurden die Arbeiten von einer anderen Firma wieder aufgenommen. „Wir sind froh, hier endlich zum Abschluss gekommen zu sein“, fügte Klug hinzu.

Kreis lädt ein

Bei der Einweihung war auch der Bockhorner Bürgermeister Ewald Spiekermannn dabei: „Es ist schon ein mächtiges Gewerk, was da entstanden ist. Aber wenn die Mauer erst mal begrünt ist, wird sie sich schon in die Landschaft einfügen.“

Der Kreis hatte alle Anwohner zur Einweihung eingeladen. Einer von ihnen berichtete, dass sich die Vorteile der Lärmschutzwand schon bemerkbar machen würden: „Wir sehen zumindest die einstöckigen Busse nicht mehr. Das mit dem Lärm hat sich gebessert.“

Der Leiter der Haupt- und Realschule, Bernd Hannstein, kann mit der Mauer leben, wie er erklärte. Er bedauerte allerdings, dass aufgrund der Konstruktion mit dem Lärchenholz die lange Wand nicht von den Schülern mit Graffiti geschmückt werden kann.

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