BOCKHORNERFELD - „Mit Dankbarkeit und Stolz können die Mitglieder auf die Leistungen ihres Boßelvereins zurückblicken, der schon so lange im Dienste des Sports und der Heimatpflege tätig ist.“ Das sagte Bockhorns Bürgermeister Ewald Spiekermann anlässlich des 40-jährigen Bestehens, das der Boßelverein „Heideboßel“ jetzt auf der Dorfgemeinschaftsanlage Bockhornerfeld feierte. Vorsitzender Frank Ley und sein Stellvertreter Thomas Siefjediers konnten dazu auch die Delegationen vieler Nachbarvereine sowie den Vorsitzenden des Kreises X, Joachim Hobbie, begrüßen.
Im Gründungsjahr, so Spiekermann, hätten die Mitglieder sicher nicht so sehr darüber nachgedacht, wie wertvoll der Verein einmal für den Ort Bockhornerfeld werden würde, denn heute sei der über 100 Mitglieder starke Verein aus dem örtlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Eine Gemeinschaft, sagte der Bürgermeister weiter, sei immer dann unschlagbar, wenn sie zusammenhalte, unermüdlich in ihrer Leistungssteigerung sei, und Bahnweiser in Wort und Tat, in Krisen und auf Höhen habe. „Unseren Boßelvereinen kommt daher neben der allgemeinen Aufgabe der Sportförderung eine ganz besondere Bedeutung bei der Pflege des Brauchtums und der damit verbundenen Pflege der Muttersprache zu. Als Wahrer dieser Tradion hat sich der Boßelverein Heideboßel immer verstanden. Hierfür gebührt ihm unser aller Dank,“ betonte der Bürgermeister, der auch für die Zukunft Glück und Erfolg wünschte.
„Wir sind zu Gast beim Nesthäkchen, denn Bockhornerfeld ist der jüngste Verein innerhalb des Kreises X“, berichtete Joachim Hobbie, der sich darüber freute, dass bei den „Heideboßelern“ immer großer Wert auf die Jugendarbeit gelegt worden sei. Von den lebenden Gründungsmitgliedern waren Rainer Borchers, Walter Cornelius und Heino Frers zu der Feier erschienen. Sie wurden von Ley und Siefjediers mit Blumen geehrt. Außerdem zeichnete der Vorstand die Gewinner des „Jubiläumsboßelns“ mit Pokalen aus, an dem kürzlich zahlreiche Nachbarvereine teilgenommen hatten.
