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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Anleger hoffen auf Handelsstreit-Entspannung

27.06.2018

Frankfurt/Main (dpa) - Anzeichen einer möglichen Entspannung im globalen Handelskonflikt haben eine Erholung der Aktienmärkte angeschoben. Der deutsche Leitindex Dax schloss 0,93 Prozent im Plus mit 12.348,61 Punkten.

Für den Index der mittelgroßen Unternehmen MDax ging es um 0,62 Prozent auf 25.965,55 Punkte nach oben. Der TecDax fiel hingegen um 0,88 Prozent auf 2721,15 Zähler, hatte zunächst aber noch deutlicher nachgegeben. Hier belasteten hohe Kursverluste von Telekom-Werten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,84 Prozent auf 3397,13 Punkte. Auch an den Börsen in Paris, London und New York ging es nach oben.

Grund für die allgemeine Stimmungsaufhellung der Anleger waren etwas vorsichtigere Töne von US-Präsident Donald Trump gegenüber China. So sieht das Weiße Haus vorerst von einem harten Kurs gegen Investitionen aus China ab.

Zuvor hatte der Dax noch um fast 1 Prozent nachgegeben und seine Verluste seit Mitte Juni auf mehr als 1000 Punkte ausgeweitet. Grund war die Angst der Anleger vor einer weiteren Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und anderen Staaten und möglichen lähmenden Folgen für die Weltwirtschaft. So hatte Trump zuletzt nicht nur China gedroht, sondern unter anderem auch erneut hohe Zölle auf Autoimporte aus der EU ins Spiel gebracht.

Die Papiere von Thyssenkrupp kletterten an der Dax-Spitze um 3,66 Prozent nach oben. Händler führten die Gewinne auf Medienberichte zurück, wonach sich der deutsche Industriekonzern und die indische Tata Steel in Kürze auf die Modalitäten der Zusammenlegung ihres Stahlgeschäfts in Europa einigen könnten. Bei den Verhandlungen hatte sich in anderen Berichten zuletzt ein Nachschlag für Thyssenkrupp abgezeichnet. Die Essener könnten demnach 55 Prozent statt 50 Prozent der Anteile am künftigen Gemeinschaftsunternehmen halten.

Die Aktien der Deutschen Bank fielen am Mittwoch auf ein Rekordtief von 8,755 Euro. Sie dämmten ihr Minus dann zwar etwas ein, waren zum Handelsende mit einem Verlust von 1,69 Prozent auf 9,052 Euro aber immer noch das Schlusslicht im Dax.

1&1 Drillisch büßten mehr als 9 Prozent ein, nachdem die Commerzbank ihre Kaufempfehlung gestrichen hatte. Der Kontrahent Telefonica Deutschland verfolge eine aggressive Preispolitik, begründete Analystin Heike Pauls die Abstufung. Der Kurs des Drillisch-Mutterkonzerns United Internet verlor knapp 8 Prozent.

Gerresheimer-Papiere knickten um viereinhalb Prozent ein. Das Bankhaus Lampe rät nicht länger zum Kauf der Anteile des Verpackungsspezialisten und rät nun zum "Halten".

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 141,52 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,13 Prozent auf 162,27 Punkte.

Der Eurokurs fiel auf zuletzt 1,1583 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1616 (Dienstag: 1,1672) US-Dollar fest. Der Dollar hatte damit 0,8609 (0,8568) Euro gekostet.

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