BöSEL - Am frühen Morgen ist an diesem Sonnabend, 19. September, der 11. Hilfstransport nach Litauen gestartet. Heiner Meinerling, Litauenbeauftragter Edmund Oltmann, Frank Linke, Frank Thölking und Jürgen Dirks begleiten den Transport. Den Lastwagen fahren Reinhold Willenborg und Dieter Przybille. Ziel ist die Partnergemeinde Mrioslavas. Während es in der Hauptstadt und den größeren Städten optisch gut aussieht, ist dies im ländlichen Bereich genau das Gegenteil. „Hier herrscht Armut, es sieht überall so aus wie in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg“,
sagen Helfer. „Es herrscht hohe Arbeitslosigkeit, Armut und vor allem Perspektivlosigkeit“, sagt der Vorsitzende Meinerling. „Besonders die Kinder liegen uns am Herzen.“ Mit einer Zugmaschine mit Auflieger und einem Begleitfahrzeug machte sich die Gruppe auf den Weg. Unter anderem nehmen sie auch 20 Krankenhausbetten aus dem Klinikum Emden für ein Altenheim mit. Ein Teil der gepackten Pakete werden direkt den Familien zugestellt. Die Kleidung geht in Miroslavas zur Kleiderkammer der Caritas und wird von hier an Bedürftige verteilt. Untergebracht sind die Helfer bei Gastfamilien.
