BöSEL - In dritter Generation sind sie in Bösel tätig und betreiben das Handwerk des Tischlers. 1938 wurde die Tischlerei Stuckenberg von Hermann Stuckenberg als Bau & Möbeltischlerei gegründet. Der erste Firmensitz lag hinter dem Böseler Bahnhof. Dort war eine Tischlerei ansässig, die verpachtet werden sollte. Hermann Stuckenberg traute sich und wagte als junger Mann den Schritt in die Selbstständigkeit.
In den Kriegsjahren geriet Stuckenberg in Gefangenschaft. Er überlebte und kehrte 1948 an Heiligabend zurück und nahm im Frühjahr 1949 den Betrieb wieder auf. 1953 wurde ein Grundstück an der Bahnhofsstraße erworben, an dem eine Produktionshalle, sowie Verkaufsräume gebaut wurden. 1955 stieg Rolf Stuckenberg als Lehrling ins Unternehmen ein. 1979 übernahm er dieses schließlich und führt es bis heute.
Zwischenzeitlich kamen 1985 seine Söhne Holger und Jörg mit hinzu, so dass das Unternehmen nun in dritter Generation geführt wird. 1997 erfolgte ein Umzug an die Garreler Straße, an der sie bis heute mit ihrer Produktionshalle und Ausstellung anwesend sind. Das Unternehmen umfasst 25 Mitarbeiter. Drei von ihnen sind Auszubildende und erlernen das Tischlerhandwerk. „Bis heute haben wir über 50 Leute ausgebildet“, erinnert sich Rolf Stuckenberg. Die Produktpalette der Tischlerei umfasst einiges: Holz- und Kunststofffenster, Haustüren, Markisen, Wintergärten, Treppen, Beschattungen und Rolläden.
Warum Bösel ein idealer Standort für ein mittelständisches Unternehmen ist, weiß Stuckenberg ganz genau: „Uns wird hier eine gute Infrastruktur geboten. Unser Kerngebiet umfasst Bremen und Oldenburg. Diese Bereiche sind von hier aus schnell zu erreichen“, so der Tischlermeister. Er erinnert sich noch bestens daran, wie sein Vater damals gesagt habe, „dass es in Bösel eine Zukunft und eine gute Entwicklung geben wird“. „Und damit hat er Recht gehabt“, weiß Rolf Stuckenberg heute. Abschließend fügt er hinzu: „Wir fühlen uns hier sehr wohl und könnten uns keinen anderen Standort vorstellen.“
