BöSEL - Der Erlös aus der Taubenjagd wird für die DKMS eingesetzt. Es kommt dem Stützpunkt in Oldenburg zugute.
von Sarah Leser
BÖSEL - Einen Scheck über 750 Euro konnte nun Hegeringleiter Dominik Hempen an Heinrich Schrand für die DKMS (Deutsche Knochenmarkspendedatei) überreichen. Der Betrag stammt aus dem Erlös der Taubenjagd. Mehr als 60 Jäger hatten sich daran beteiligt. Zum fünften Mal wurden die Tauben bratfertig zum Verkauf angeboten – die NWZ berichtete ausführlich. Schrank bedankte sich bei allen Beteiligten der Aktion.Vor zwei Jahren hatte Schrand einen DKMS-Stützpunkt im Pius-Hospital in Oldenbug gegründet. Die DKMS ist die weltweit größte Stammzellspenderdatei. Für Leukämiekranke, bei denen die Chemotherapie nicht mehr greift, versucht die DKMS Stammzellspender zu finden. „Dies kann häufig zu einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen werden", erklärte Schrand, denn sechs Gewebemerkmale von dem Erkrankten müssen mit denen des Spenders übereinstimmen.
Jede Typisierung eines Spenders bzw. die Laboruntersuchung koste jedoch 50 Euro. Diese Kosten würden allein über Spenden finanziert. So konnte der Stützpunkt im Pius-Hospital die Typisierung von insgesamt bereits 1551 Menschen finanzieren. „Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist einfach da“, betonte Schrand.
Mit den 750 Euro, die der Hegering Heinrich Schrand in Scheckform überreichte, können weitere 15 Menschen typisiert und in die Stammzellspenderdatei aufgenommen werden. Und vielleicht könne ja einer dieser 15 ein Menschenleben mit seinen Stammzellen retten.
Bei weiterem Interesse steht der DKMS Stützpunkt im Pius-Hospital jeden 1. Dienstag im Monat in einer Sprechstunde von 9 bis 12 Uhr zur Verfügung.
Wer die DKMS durch eine Spende und somit bei der „Suche nach einem Lebensretter“ unterstützen wolle, könne dies über das DKMS-Spendenkonto tun:
LzO Nr. 100 33 42,
BLZ 280 501 00.
