BöSEL - Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Es werden auch Stühle und Betten benötigt.

Von Wilfried Leser

BÖSEL - Am 15. Oktober startet die Kolpingsfamilie Bösel ihren 7. Hilfstransport nach Litauen zur Partnergemeinde Miroslavas. Neben Konstantin Kisner, Gertrud Brinkmann, Birgit und Dieter Przybille, Bärbel und Heiner Meinerling und Monika und Martin Brinkmann wird auch Bösels Pfarrer Norbert Bleker mitfahren. „Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, sagt Projektleiter Martin Brinkmann. Er wird von Heiner Meinerling und Gertrud Brinkmann sowie einem fleißigen Helferteam unterstützt.

„Wir fühlen uns einfach verpflichtet, dort weiter zu helfen", sind sich alle einig. Die Böseler haben dort viel bewegt, man sehe, dass dort etwas wachse. So haben die Böseler dort eine Kolpingsfamilie gegründet. Das Pfarrheim ist mit Hilfe der Böseler entstanden. Und ein Hilferuf aus Miroslavas von Pfarrer Antanas hat die Helfer gerade erreicht. Die Gemeinde bekommt drei Ordensschwestern aus Rom, die im Pfarrheim wohnen sollen. Für die Nonnen werden dringend Gas-/Elektroherd, Kühlschrank, Waschmaschine, Töpfe, Geschirr, Stühle, Betten u.a. benötigt, schreibt Pfarrer Antanas.

„Immer, wenn wir da waren, haben wir gespürt, dass in Miroslavas etwas durch uns bewegt worden ist“, berichtet Heiner Meinerling, der mehrmals dort war. Doch Hilfe ist hier dringend weiterhin nötig. „Gerade in den ländlichen Gebieten herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, Litauen hat zudem eine hohe Selbstmordrate", berichtet Meinerling.

Die Kolpingsfamilie bittet alle, ihren Hilfstransport zu unterstützen. So wird um Sachspenden wie Kleidung, Kindersachen, Fahrräder oder Gegenstände für die Einrichtung für die Wohnung der Nonnen. Sachspenden können in der Annahmestelle bei Bernard und Hildegard Hömme, Südkamper Ring 9, abgegeben werden. Sperrige Gegenstände werden auf Wunsch auch abgeholt (Infos bei Höme, 04494/1290 oder Martin Brinkmann, 04494/1614. Auch Geldspenden werden gerne entgegengenommen: Konto: 7529901 bei der Volksbank Bösel (BLZ 28062913). Gerade Geldspenden können sich multiplizieren", sagt Meinerling. Wenn die Gemeinde zum Beispiel für ein Projekt 25 Prozent Barmittel stellt, unterstützt der Staat dort Projekte mit den restlichen 75 Prozent


Noch ist etwas Zeit bleibt, bis zur Abreise im Oktober. Doch Pakete werden von den vielen fleißigen Helfern bereits gepackt. Sie sollen demnächst bei der Familie Wielenberg, Am Wittenberg, zwischengelagert werden.

Wer sich noch in der Litauenhilfe engagieren möchte, ist gerne willkommen. Nähere Informationen dazu es bei Martin Brinkmann unter 04494/1614.