BöSEL - BÖSEL/WL - Sein 30-jähriges Bestehen konnte nun der Tennisverein Bösel feiern. Die Endspiele der Vereinsmeisterschaften, ein „Gründungsdoppel“ und gemütliches Beisammensein standen im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier.
„Die steigenden Mitgliederzahlen zur Zeit des großen Tennisbooms, als Steffi Graf und Boris Becker erfolgreich waren, ist vorbei“; betonte der erste Vorsitzende Frank Holubek in seiner Ansprache. Mit dem neuen verjüngten Vorstand sei man bemüht, wieder das Interesse für Tennis zu wecken. Dies wolle man durch Schnupperkurse oder einem Tag der offenen Tür erreichen. Er selber sei durch einen Schnupperkurs zum Böseler Tennisverein gestoßen. „Tennis macht Spaß und trägt auch zur gesundheitlichen Fitness bei“, so Holubek weiter. „Wir wollen Tennis der breiten Öffentlichkeit anbieten, unser Verein ist für alle offen“. Einen Dank sprach er dem Festausschuss aus. Ein besonderes Lob bekam Ansgar Freke, „ohne ihn ist wäre vieles im Verein nicht möglich“.
Ein wenig Nostalgie kam dann bei einem „Gründerdoppel“ auf. Dieses musste wegen der ungünstigen Witterung ebenso wie die Endspiele kurzfristig in die Halle verlegt werden.
Im Gründungsdoppel traten Peter Schifferli (erster erster Vorsitzender), Reinhard Lanfer (langjähriger Vorsitzender), Maria Hempen (der verstorbene Ehemann Helmut war Mitgründer, sie selber war lange im Vorstand tätig) und Sabine Mühlhaus (ehemalige Jugendwartin) an. Das erste Spiel gewannen Lanfer/Mühlaus gegen Schifferli/Hempen, das zweite Spiel gewann das Team Lanfer /Hempen gegen Schifferli/Mühlhaus. Vereinsmeister bei den Herren wurde Willi Weyel, der das Endspiel gegen Sebastian Thunert mit 6:1, 6:3 gewann. Bei den Herren 30/40 holte sich Dieter Ordel mit einem Sieg über Toni Nordenbrock (6:0, 6:1) den Sieg.
Eigentlich hatte sich Jörg Stolle für das Endspiel qualifiziert, er konnte wegen einer Erkrankung jedoch nicht antreten.
