BöSEL - „Ich werde mit Sicherheit Spaß haben“, sagt Michael Chojetzki. „Ich habe zwar noch keine Ahnung, was genau wir machen werden, aber ich werde es gerne ausprobieren.“ Der Zwölfjährige aus Petersdorf spricht über die Gruppe der Kolpingjugend, die in Bösel gegründet werden soll. Dazu trafen sich am Mittwochabend drei Mitglieder des Kolpingjugendvorstandes im Land Oldenburg, der Vorsitzende der Kolpingfamilie Bösel, Heiner Meinerling, im Pfarrheim mit interessierten Jugendlichen.
Gründung am 4. Dezember
Mit der Resonanz ist Meinerling sehr zufrieden, 16 Jugendliche waren gekommen. „Manche sind mit ihren Eltern schon Mitglieder in unseren Familienkreisen, aber andere sind überhaupt noch nicht im Kolpingwerk“, berichtet Meinerling. Die Jugendlichen, elf Mädchen und fünf Jungen, sind in das Pfarrheim gekommen, um zu erfahren, was die Kolpingjugend ist. Und um darüber zu sprechen, was sie gerne in einer Jugendgruppe machen wollen. Die Wünsche reichen von spaßigen bis zu karitativen Aktivitäten. So würden die Jugendlichen gerne Kanutouren unternehmen oder Eis essen gehen, aber auch für einen guten Zweck Autos waschen. Die Teilnehmer des Treffens einigten sich darauf, dass die Gruppe sich monatlich trifft. Das nächste Treffen soll nach den Herbstferien stattfinden.
„Die eigentliche Gründung“, erklärt Britta Sommer, Bildungsreferentin der Kolpingjugend im Offizialat in Vechta, „soll am 4. Dezember, dem Kolping-Gedenktag stattfinden.“
„Das wird Spaß machen“
Es wird die zweite Gründung einer Ortsgruppe der Kolpingjugend in Bösel sein. Bereits von Anfang der 70er-Jahre bis 1998 hatte es dort eine Gruppe gegeben. Meinerling erzählt, dass er „selber in der Kolpingjugend groß“ geworden sei. Daher sei ihm die Neugründung ein „Herzensanliegen“. Außerdem werde so das Kolping-Angebot in Bösel vervollständigt.
Auch die 15-Jährige Julia Elberfeld aus Bösel ist ins Pfarrheim gekommen. Nach dem Abend kann sie sich gut vorstellen, in die Kolpingjugend einzutreten. Was genau sie mit der Gruppe unternehmen will, weiß sie noch gar nicht. Aber sie ist sich sicher: „Das wird Spaß machen.“
