BöSEL - Mit einer Messe in der Cäcilia-Kirche begann die Kolpingfamilie Bösel ihren Kolpinggedenktag. Anschließend trafen sich die Mitglieder zum Frühstück im Pfarrheim. Hier hatten die Kolpingdamen ein Büfett vorbereitet.
„180 Jahre Kolping“ konnten dann Präses Pfarrer Norbert Bleker und Vorsitzender Heiner Meinerling ehren. Jeweils 50 Jahre sind Horst Molcher und Heinz Thoben Mitglied, jeweils 40 Jahre sind Heinrich Preuth und Hermann Eilers Mitglied. Die Ehrung für Helmut Stoff (40 Jahre) soll nachgeholt werden.
Horst Molcher ist vor 50 Jahren in seinem Heimatort Herten im Ruhrgebiet Mitglied der Kolpingfamilie geworden. „Mit dabei bin ich eigentlich schon länger als 50 Jahre“, erinnert sich Molcher. Damals konnten sich Jugendliche schon vor ihrem Beitritt an den Aktivitäten des Vereins beteiligen. Das Interesse zur Kolpingfamilie wurde bei Molcher durch seinen inzwischen verstorbenen Bruder Karl-Heinz geweckt. Er hatte ihn zu einer „Schnupperstunde“ mitgenommen. Damals traf sich die Jungkolpinggruppe einmal wöchentlich. Neben religiösen Veranstaltungen gab es ein Unterhaltungsprogramm.
Nach 25 Jahren folgte der Umzug nach Bösel. Auch dort gab es eine Kolpingfamilie, wie Molcher freudig feststellte. Hans Meinerling warb ihn als Mitglied. „Kolping ist international und überall“. Dieser Satz von Meinerling habe ihn überzeugt, sagt Horst Molcher heute. In der Böseler Kolpingfamilie ist er sehr aktiv. Bis zum vergangenen Jahr hat er das Banner bei festlichen Anlässen getragen. Er gehört zudem dem Litauenausschuss an und ist immer fleißig dabei, wenn Hilfspakete verpackt werden. Schon mehrfach war er beim Hilfstransport nach Miroslavas in Litauen dabei.
Molcher: „Die Kolpingfamilie gibt mir Halt im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben.“
