BöSEL - Zu ihrer zwölften Litauenfahrt ist nun die Kolpingfamilie Bösel gestartet. Vorsitzender Heiner Meinerling, Litauenbeauftragter Edmund Oltmann, Jürgen Dirks, Frank Linke und Karl-Heinz Oltmann begleiten den Transport. Als Lasterfahrer sind Reinhold Willenborg und Dieter Przybille dabei. Ziel ist die 1400 Kilometer entfernte Partnergemeinde Miroslavas in Litauen – die Helfer werden mehrere Tage vor Ort sein. Nach dem Reisesegen, den Pfarrer Hubert Moormann spendete, ging es los.
Alle Fahrer und Mitfahrer, aber natürlich auch die vielen Helfer, die das ganze Jahr über tätig sind, machen alles ehrenamtlich und opfern dafür sogar ihre Urlaubstage. „Ohne ehrenamtliche Arbeit geht es gar nicht. Wenn man den Idealismus nicht hat, kann man das nicht machen“, sagt Vorsitzender Heiner Meinerling.
Untergebracht wird das Team der Kolpingsfamilie wieder bei Gastfamilien. Hier sind im Laufe der Jahre viele Freundschaften entstanden. Doch der Hilfstransport der Böseler beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Miroslavas, sondern auch die Umgebung wird versorgt. Die Hilfspakete werden den Litauern persönlich überreicht. Besonders am Herzen liegt der Kolpingsfamilie eine Schule in der Nähe von Kaunas: In diesem Jahr werden ausgediente Tafeln und Monitore mitgenommen. „Uns hat die Erfahrung bisher gezeigt, dass unsere Gegenstände immer mit großer Dankbarkeit angenommen werden und immerhin nehmen wir ja hier niemandem etwas weg, sondern verwerten Gegenstände, die sonst vielleicht weggeschmissen worden wären“, betont Meinerling.
Am kommenden Sonnabendnachmittag, 25. September, werden die Helfer zurück erwartet.
