BöSEL - BÖSEL/EB - Im Beisein von Heinrich Dierkes, dem Vorsitzenden der Erzeugergemeinschaften, und Alfons Fennen von der Volksbank Bösel sowie Vertretern der Landwirtschaftskammern aus Cloppenburg und Meppen, konnte der Vorstandsvorsitzende der Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh Bösel, Josef Kurmann, den Mitgliedern ein erfolgreiches zurückliegendes Jahr präsentieren.
Der Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft, Josef Hempen, berichtete in der Zusammenkunft der Erzeuger, dass unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung die Gemeinschaft im kommenden Jahr besonders die Verbesserung der biologischen Daten, die weitere Optimierung der Futterzusammensetzung und den Aufbau eines Qualitätsfleischprogramms für Rindfleisch forcieren werde. Hierfür sei eine für die Zukunft gesicherte regionale Herkunft deutscher Qualitätsferkel ein Aufgabenschwerpunkt.
Um die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern und kontinuierlich ein hohes Qualitätsniveau aller Dienstleistungen der Erzeugergemeinschaft zu erreichen, so Josef Kurmann, werde Wert gelegt auf ein umfangreiches Schulungs- und Weiterbildungsangebot für die EZG-Betriebe. Hierzu werden das Beratungsangebot des Beratungsringes Friesoythe verstärkt und zusätzliche Arbeitskreise eingerichtet.
Durch intensives Kosten- und Organisationsmanagement soll das Zahlungsziel ab dem 1. Mai auf sieben Tage reduziert werden, teilte die Erzeugergemeinschaft mit. Die Vorkosten sollen für die EZG-Betriebe wieder gesenkt werden. Zudem werde das Bonussystem an die hohen Leistungen der Betriebe angepasst.
Daneben standen Personalien auf der Tagesordnung. Josef Hatke, Bösel, schied nach 15-jähriger Mitgliedschaft aus dem Vorstand aus. Neu in den Vorstand wurde Hennig Kock aus Palmpohl gewählt.
