BöSEL - Die Pflanzarbeiten am Tonberg in Bösel gehen weiter voran. An vergangenen Wochenenden hatten sich viele Helfer getroffen, um fleißig Bäume zu pflanzen.

Selbst Gruppen hatten sich eingefunden, um die Aktion zur Anpflanzung des Südkamper Waldes zu unterstützen. So fanden sich zum Beispiel Mitglieder der Böseler Jugendfeuerwehr mit ihrem Betreuer Henning Wielenberg am Tonberg ein. „Die Jugendfeuerwehr hat schon vor einigen Jahren bei einer Pflanzaktion mitgewirkt“, sagt Wielenberg, der mit dem Feuerwehrnachwuchs gerne die Pflanzaktion unterstütze. Auch eine Gruppe der Böseler Oberministranten half mit.

Begrüßt wurden alle Helfer von Alois Schwerdt, der zusammen mit Karl Gross und Matthias Raker vom Bezirk Süd des Böseler Heimatvereins die Aktion betreut.

Auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie am Tonberg/Bernethsdamm soll ein Wald zur Naherholung entstehen. Hier sollen 4800 Bäume gepflanzt werden, das alles auf einer Fläche von 1,7 Hektar. Das Grundstück gehört der Gemeinde Bösel. Es bleibt auch noch Platz für eine Wiese, auf der die Kinder später spielen können.

Nachdem bereits Felsenbirnen und Ebereschen gepflanzt worden sind, ging es am vergangenen Wochenende mit Haselnuss-, Faul-, Knorpelkirschenbäumen sowie Schlehen weiter. Insgesamt werden 17 verschiedene Baumarten gesetzt.


„Ich mache mit aus Solidarität mit den Menschen im Ort“, begründet Gerd Stallbaum seine Mithilfe. Er fühle sich verantwortlich dafür, dass später auch die nachfolgenden Generationen etwas von der Natur haben. Dem pflichtet auch Günter Behrens vom Bezirk Süd bei. „Es ist schön, wenn Kinder später hier durch den Wald gehen und Natur und Tiere erleben können“, sagte er.

„Etwa ein Viertel der 4800 Bäume sind bereits gepflanzt“, zieht Alois Schwerdt Bilanz. Die noch zu pflanzenden Bäume seien noch nicht pflanzfähig, das wird voraussichtlich Mitte November der Fall sein. Deshalb ist am Sonnabend, 19. November, die nächste große Pflanzaktion vorgesehen. „Wir würden uns dann wieder über viele Helfer freuen“, so Schwerdt.

Dennoch geht die Arbeit im künftigen Waldstück weiter. So wurden beispielsweise Greifvogelwarten angefertigt.