BöSEL - Auf ein ereignisreiches Jahr schaut die Kolpingfamilie Bösel zurück. Im Vorjahr hat sich eine Gruppe junger Familien gegründet.
Von Wilfried Leser
BÖSEL - „Im vorigen Jahr hat sich eine Gruppe junger Familien gegründet“, hob Vorstandsteamvorsitzender Heiner Meinerling von der Kolpingfamilie Bösel in seinem Jahresbericht bei der Generalversammlung im Pfarrheim hervor. Diese Gruppe trifft sich seitdem regelmäßig, Meinerling erinnerte auch an die vielen weiteren Veranstaltungen des vergangenen Jahres.Gute Beteiligung gab es beim Kohlgang. Ans Pfarrheim wurde das Litauenkreuz angebracht und von Pfarrer Antanas aus Litauen zusammen mit Pfarrer Bleker eingeweiht. Beim Dorffest war die Rollbahn der Kolpingfamilie stets von Kindern umlagert. Renoviert wurde der Infokasten der Kolpingfamilie.
Zu den Euro-Musiktagen waren Musiker aus Litauen in Bösel zu Gast, die betreut wurden. Anfang Oktober wurde wieder ein Hilfstransport nach Litauen vorgenommen. Etwa 750 Kartons mit Textilien, Wäsche usw. wurden mitgenommen. Familienpakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, für die kurz zuvor vor den Supermärkten in Bösel gesammelt wurden, komplementierten den Transport wie weitere Hilfsgütern wie Fahrräder, Rollstühle, Krankenbetten und vieles mehr. Meinerling dankte allen, die diesen Hilfstransport mit vorbereitet haben. In Litauen wurden eine Schule, ein Kindergarten, der Berg der Kreuze und ein Kloster besucht. In einem Gottesdienst konnte eine Spende über 1500 Euro überreicht werden.
Beschlossen wurde, den Vorstand zu erweitern. So wurden Sabine Wegmann als zweite Vorsitzende und Schriftführerin sowie Edmund Oltmann als Litauenbeauftragter in den Vorstand gewählt. Weiter gehören Heiner Meinerling (Teamvorsitzender), Gertrud Brinkmann (Kasse) und Pfarrer Norbert Bleker (Präses) zum Vorstand.
Einige Termine gab Meinerling bekannt. Am 12. April wird zu einer Bildungsveranstaltung „Patientenverfügung“ mit Rechtsanwältin Claudia Grafe eingeladen. Das St. Josefschutzfest soll am 29. April gefeiert werden. Am 11. Mai soll gemeinsam mit der Kolpingfamilie Ramsloh eine Maiandacht gehalten werden, anschließend ist eine Begegnung im Pfarrheim. Beim Dorffest wollen die Kolpingbrüder/-schwestern wieder mit der Rollbahn dabei sein. Der Hilfstransport nach Litauen soll vom 22. bis 29. September stattfinden. Angestrebt wird eine Partnerschaft mit der Kolpingfamilie in Emden, die auch die Litauenaktion mit unterstützen will.
