BöSEL - DRK und Jugendrotkreuz ergänzen sich gut in Bösel. Zwei interne Ehrungen wurden mit Spannung erwartet.
Von Wilfried Leser
BÖSEL - „6994 Stunden Dienst haben die Mitglieder der DRK-Bereitschaft Bösel im Vorjahr geleistet“, hob Bereitschaftsleiter Werner Lamarre in der Jahreshauptversammlung hervor. Die meisten Stunden wurden beim Zeltlager (1094 Stunden), bei Gruppenabenden (808), bei den Euro-Musiktagen (615), bei Blutspendeaktionen (379), beim Jugendrotkreuz (665) und bei Sanitätsdiensten (468) geleistet. Beteiligt hat sich die Bereitschaft auch wieder am Dorffest, bei der Ferienpassaktion, und das Jugendrotkreuz beim Adventsmarkt. Viele Verpflegungseinsätze gab es, wie zum Beispiel bei der Männerwallfahrt, den Eurotagen, bei Einsätzen der Feuerwehren oder beim Maria Geburtsmarkt in Cloppenburg. 53 Mal kam der „First Responder“ zum Einsatz. Bei den sechs Blutspendeterminen in Bösel und Petersdorf gab es 753 Blutspender, darunter 49 Erstspender. Der nächste Blutspendetermin ist am 21. März in Petersdorf.Erfreuliches konnte Petra Oltmann vom Jugendrotkreuz berichten. „145 Jugendliche sind in vier Gruppen aktiv“, so Oltmann. Am Landeswettbewerb habe man mit 40 Mitgliedern teilgenommen. Erstmals fand eine Kreisversammlung des Jugendrotkreuzes in Bösel statt. Auch ein Schulsanitätsdienst wird gefördert.
„Hier in Bösel gibt es eine aktive Bereitschaft, wo sich DRK und Jugendrotkreuz gut ergänzen“, lobte Heinz Robben von der Kreisbereitschaft. Auch den ehrenamtlichen Einsatz der Böseler Rotkreuzler wusste er zu schätzen. „Wenn man die Mitgliederzahl von 55 und die Gesamtstunden von 7000 zugrunde legt, dann bedeutet das, dass jeder im Schnitt einen Monat lang ehrenamtlich für das DRK gearbeitet hat.“ Mit leeren Händen waren er und Brigitte Kock nicht gekommen. Sie hatten Urkunden und Nadeln für viele Ehrungen mitgebracht.
Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Verena Brengelmann, Matthäus Kasperczyk, Sarah Leser, Nicole Meyer, Sabrina Oltmann, Martina Schild, Ralf Stammermann und Christina Werwein geehrt. Gleich zwei Ehrungen gab es für Inge Meinen. Sie ist 25 Jahre als Ausbilderin tätig und 30 Jahre Mitglied. Ebenfalls 30 Jahre Mitglied sind Theo Lübbe und Ruth Brunnberg. Helmut Meinen, Rainer Burmann und Werner Lamarre sind 25 Jahre Mitglied.
Zwei interne Ehrungen wurden mit Spannung erwartet. An den meisten der 21 Gruppenabende hat Matthäus Kasperczyk teilgenommen, er erhielt einen „Zinnbecher“. In geheimer Wahl wurde der „Rotkreuzler des Jahres“ bestimmt. Diese Ehre kam Ludger Burmann zuteil.
