BöSEL - Der Handels- und Gewerbeverein Bösel (HGV) traf sich am Donnerstagabend um 20 Uhr in der Gaststätte Bley zu seiner Jahreshauptversammlung. Heinz Brinkmann, 1. Vorsitzender des HGV, konnte mit seinen rund 100 Mitgliedern auf ein regnerisches Jahr 2010 zurückblicken.
Brinkmann: „Das Wetter meinte es im letzten Jahr nicht gut mit unseren Veranstaltungen. Sowohl die beiden verkaufsoffenen Sonntage als auch das Dorffest waren durch regnerisches Wetter eher schlecht besucht. Somit viel der Erlös des Dorffestes, den wir immer dem Gemeindejugendring spenden, eher mäßig aus.“
Dennoch gab es viele Veranstaltungen mit positiver Resonanz: „Der Weihnachtsmarkt war wieder einmal ein voller Erfolg. Mein Dank gilt hierbei Josef Runden für die hervorragende Mithilfe bei der Organisation“, so Vorsitzender Heinz Brinkmann.
Die Euro-Musiktage stellen einen weiteren Höhepunkt im HGV-Jahr dar. Über 800 Euro-Scheckhefte gingen dieses Jahr an den Mann.
Nach dem Bericht des Kassenwartes und der einstimmig angenommen Entlastung des Vorstandes standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Heinz Brinkmann und Gerd Meyer bleiben als 1. Vorsitzender und Kassenwart im Amt.
Heinz Bünger beendete seine Vorstandslaufbahn. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Frank Bornhorst als neuer 2. Vorsitzender gewählt. Dietmar Frye löst Frank von Garrel als Schriftführer ab.
Die Planungen für das Jahr 2011 laufen schon. Der HGV versucht, die diesjährige Ostereieraktion um 1000 Eier zu erweitern. Diese sind dann als Geschenk in den Böseler Geschäften zu erhalten. Die alljährlich stattfindende Blaue Woche startet am 15. Mai mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Das Dorffest wird am 9. Juni gefeiert. Besonderes Augenmerk liegt dieses Jahr auf den 50. Euro-Musiktagen, wo es wieder ein Euro-Scheckheft geben wird.
Feierlich verabschiedet wurde Heinz Bünger, der nach 18 Jahren Vorstandsarbeit sein Amt niederlegte. Von 1993 bis 1999 war er Vorsitzender und brachte den HGV auf einen erfolgreiche Weg. „Ohne ihn wär der HGV-Bösel heute nicht da, wo er jetzt ist“, sagt Heinz Brinkmann. Anschließend gab es ein Kohlessen.
