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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Jahresbilanz: Telekom wächst, aber macht Schulden

20.02.2020

Bonn Die in greifbare Nähe gerückte Fusion der US-Tochter mit dem Rivalen Sprint beflügelt die Deutsche Telekom zu großen Ambitionen. Man wolle die Wettbewerber AT&T und Verizon überholen und als „New T-Mobile“ die Nummer eins in den USA werden, kündigte Telekom-Chef Tim Höttges am Mittwoch in Bonn an. „Zumindest ist das unser Anspruch.“

Ein US-Gericht machte zuletzt den Weg frei, T-Mobile mit Sprint zu vermählen. Nach der bis Anfang April angepeilten Übernahme käme „New T-Mobile“ dann auf 140 Millionen Mobilfunkkunden. Letzte juristische Genehmigungen stehen jedoch noch aus.

„Es tut uns Deutschen gut, wenn ein deutsches Unternehmen es einmal schafft, in einer Schlüsselindus­trie, in einer Hightech-Industrie, in den USA eine führende Rolle einzunehmen“, sagte Höttges. Derzeit belegen T-Mobile US und Sprint die Plätze drei und vier im US-Mobilfunkmarkt.

Bereits im abgelaufenen Jahr bescherte die starke US-Tochter dem Bonner Konzern ein sattes Wachstum: Insgesamt erwirtschaftete man 2019 rund 80,5 Milliarden Euro und damit rund 6,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor, geht aus den Jahreszahlen hervor, die das Unternehmen am Mittwoch vorlegte. Rund die Hälfte davon stammte aus den USA. „Wir sind stärker denn je zuvor“, sagte Höttges.

Übrig blieb 2019 ein Konzernüberschuss von 3,9 Milliarden Euro, rund 79 Prozent mehr als 2018. Damals lag er bei 2,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse blieb immerhin ein Plus von knapp neun Prozent übrig.

Im Inland treibt die Telekom derzeit den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G voran und setzt beim Schließen von verbleibenden Funklöchern im Mobilfunk auf Kooperationen – darunter auch mit Wettbewerbern. Beim Ausbau der glasfaserbasierten Anschlüsse kamen 2019 rund 2,2 Millionen Anschlüsse hinzu – damit sind es aktuell 14,4 Millionen.

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Wermutstropfen bleibt, dass der Konzern weiter Schulden macht. Mit rund 76 Milliarden Euro lagen die Netto-Finanzverbindlichkeiten deutlich höher als im Jahr zuvor mit 55,4 Milliarden Euro. Das bekommen auch die Aktionäre zu spüren: Geplant ist eine Dividende von 60 Cent je Aktie, das sind zehn Cent weniger als im Jahr zuvor.

Für das Jahr 2020 rechnet die Telekom insgesamt mit steigenden Umsätzen und einem leichten Wachstum des operativen Ergebnisses.

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