BOOKHOLZBERG - Der Punkt, der die meisten Vereinsmitglieder interessierte, kam unter TOP 9. „Bericht Sportanlage Ammerweg“ hieß dieser auf der Jahreshauptversammlung des Bookholzberger Turnerbundes (BTB).
Und Vereinschef Karl-Heinz Bernich ist zuversichtlich, dass in Sachen Umzug von der Huder Straße an die Ammerweg „im nächsten Jahr etwas geschehen kann“ – rund zehn Jahre nach ersten Überlegungen. Derzeit würden – unter Federführung von Helmut Steinmann und Manuel Lopez (Bernich: „Die haben eine überzeugende Arbeit geleistet“) – die Pläne überarbeitet. Ende kommender Woche sollen sie dann erneut der Gemeindeverwaltung übermittelt werden. Auf einen konkreten Zeitplan, wann das Vereinsheim mit einem 120 Quadratmeter großen Multifunktionsraum und die zwei Sportplätze fertig sein werden, wollte sich Bernich noch nicht festlegen. Einen großen Wunsch hat der Vereinsvorsitzende aber: „Wenn wir bis 2012 zum 100-jährigen Bestehen fertig sind, bin ich zufrieden.“
800 Mitglieder
Dass die Trainings- und Angebotssituation verbessert werden müsse, stehe außer Frage. Zwar ist die Mitgliederzahl mit rund 800 einigermaßen stabil. „Vor ein paar Jahren haben wir aber noch darüber gesprochen, was wir mit dem 1000. Mitglied machen.“ Durch die eingeschränkten Möglichkeiten an der Huder Straße und die Lage („Bookholzberg wächst nach Süden“), verliere man immer wieder Mitglieder an andere Vereine, so Bernich.
Angebot fehlt
„Uns macht zu schaffen, dass wir, anders als etwa der VfL Stenum nicht die Möglichkeit haben, tagsüber ein Angebot zu machen.“ Und Hallenzeiten würden angesichts zunehmender Nachmittagsangebote der Schulen zukünftig weiter verknappt. „Mit einem verbesserten Angebot können wir die Verhältnisse wieder einigermaßen gerade rücken“, ist sich Bernich sicher.
Um den rund eine Millionen Euro teuren „Umzug“ zu realisieren, muss das Gelände an der Huder Straße verkauft werden. „Da gibt es positive Signale“, so Bernich. Im Haushaltsentwurf sind für den Grunderwerb am Ammerweg 230 000 Euro für 2010 vorgesehen. Für die beiden darauf folgenden Jahre steht ein Zuschuss von jeweils 236 000 Euro in der Planung.
Angefangen werden müsse laut Bernich mit der Anlage eines Fußballplatzes. „Umziehen können sich die Spieler immer irgendwo.“ Danach sei das Vereinsheim an der Reihe.
Von dem sollen alle Vereinsmitglieder profitieren – auch Spieler der Handballspielgemeinschaft mit dem TSV Grüppenbühren, an der der BTB mit 40 Prozent beteiligt ist.
