BOOKHOLZBERG/HUDE/HITZACKER - BOOKHOLZBERG/HUDE/HITZACKER/KK - Auch das Technische Hilfswerk (THW) Hude-Bookholzberg ist im Einsatz, um die Folgen des dramatischen Elbhochwassers möglichst in Grenzen zu halten: Seit Donnerstagabend, 20 Uhr, sind sieben Männer der (insgesamt zwölfköpfigen) Elektrofachgruppe des Ortsverbandes in Hitzacker.
„Zuckerschlecken ist das nicht“, kommentierte Ortsbeauftragter Ingolf Czwink gestern die ersten Berichte seiner Mitarbeiter. Sie hatten die ganze Nacht hindurch gearbeitet, bevor sie am Freitagmorgen um 8 Uhr abgelöst wurden und in einer (dem Vernehmen nach ziemlich kalten) Turnhalle schlafen konnten.
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hatte das THW angefordert. Die Elektrofachgruppe fuhr daraufhin mit dem Stromerzeuger 175 KVA an die Elbe. Vor Ort sei sofort damit begonnen worden, die Voraussetzungen für eine Versorgung von Gebäuden mit Notstrom zu schaffen, berichtete Ingolf Czwink. Angesichts des steigenden Elb-Pegels habe das örtliche Stromversorgungsunternehmen gestern Mittag den Strom abgeschaltet, so dass bereits die Versorgung mit Notstrom gefragt war.
Mit diesem Notstrom würden insbesondere Tauchpumpen betrieben. Darüber hinaus seien inzwischen aber auch Pumpengruppen des Technischen Hilfswerkes mit Hochleistungspumpen im Einsatz.
Die sieben Männer vom THW Hude-Bookholzberg hatten auch den neuen Lichtmast der Ortsgruppe mitgenommen. Er hat eine Lichtstärke von 33 000 Lumen und liefert blendfreies Licht. Der erstmals eingesetzte Mast dient laut Czwink zum Ausleuchten von Großschadensstellen. In Hitzacker seien ja zum Beispiel auch in der Nacht weitere Sandsäcke gefüllt worden.
