BOOKHOLZBERG/HUDE/ -

Für das THW sei der Einsatz in Hitzacker nicht alltäglich gewesen. Das sagte Ingolf Czwink in einem Fazit.

BOOKHOLZBERG/HUDE/KK - Beim THW Hude/Bookholzberg kann das Kapitel „Hochwassereinsatz in Hitzacker“ früher als gedacht abgeschlossen werden. Denn angesichts des schnell sinkenden Elb-Pegels war die jetzt eigentlich geplante Ablösung der sieben THW-Männer aus der Elektro-Fachgruppe nicht mehr erforderlich. „Die waren froh, als es wieder nach Hause ging“, schilderte Ortsbeauftragter Ingolf Czwink seine Eindrücke von der Rückkehr des ersten Septetts vor dem Osterwochenende.

Die sieben THW-Helfer – Rolf Zimmermann, Arne Wiechmann, Hans-Nicklas Vogt, Egon Bodes, Udo Brzenza, Markus Montag sowie Harald Harms – waren seit dem 6. April in Hitzacker. Der Einsatz dort sei „schon etwas Herausragendes“ gewesen, sagte Ingolf Czwink, obwohl das große Notstromaggregat (175 kVA) zum Glück nur selten gebraucht wurde.

Die ersten Stunden seien für die Männer des THW Hude-Bookholzberg die schwersten gewesen. Unter Zeitdruck wurde die Nacht hindurch gearbeitet, um die Voraussetzungen für eine Versorgung der Bevölkerung mit Notstrom zu schaffen. Als die Aggregate liefen, habe man in zwei Schichten gearbeitet. Es galt zu gewährleisten, dass die Stromversorgung rund um die Uhr laufen und bei durchgeschlagenen Sicherungen schnell reagiert werden konnte. Mit dem Notstrom versorgte das THW auch einen Bäcker und einen Schlachter am Marktplatz, die dadurch ihre Betriebe weiterführen konnten.

Nach dem Sinken des Elb-Pegels in Hitzacker begann das dortige Energieversorgungsunternehmen, die Hausanschlüsse und Verteileranlagen zu reinigen und zu trocknen. Danach wurde die Stromversorgung wieder eingeschaltet.

Insgesamt, so Czwink, sei das Technische Hilfswerk mit 370 Spezialisten aus verschiedenen Fachgruppen in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg im Einsatz gewesen. Die ElektroFachgruppe aus Bookholzberg habe mit THW-Kollegen aus Lüneburg und Uelzen zusammengearbeitet, das habe reibungslos geklappt. Die Bevölkerung sei „sehr dankbar“ für die Hilfe gewesen, so Czwink. Der Schlachter habe den Männern aus Bookholzberg sogar Bratwürste und Aufschnitt spendiert