BOOKHOLZBERG - Seit Oktober 2008 läuft der Betrieb im DRK-Seniorenwohnpark „An der Ellerbäke“ – dennoch ist die Bookholzberger Einrichtung in der Region noch relativ unbekannt. „Wir arbeiten daran, Vorurteile abzubauen“, erklärt Leiter Michael Pleus, „viele haben bei einem Seniorenzentrum den Heimcharakter im Kopf.“

Dabei gibt es in Bookholzberg neben dem zentralen Komplex mit 42 Einzel- und elf Doppelzimmern noch 50 barrierefreie Seniorenwohnungen in fünf Gebäuden – das Ensemble vermittelt eher den Charakter eines Wohngebietes mit Mehrfamilienhäusern.

Einen Eindruck von der Anlage verschaffte sich am Sonnabend der Arbeitskreis der Selbsthilfegruppen in Ganderkesee (ASG). „Die Einladung hatte Herr Pleus schon im vergangenen Jahr ausgesprochen“, erklärte ASG-Vorsitzende Doris Josquin, die rund 20 Mitglieder zum Besuchstermin mitgebracht hatte.

Aufgeteilt in zwei Gruppen besichtigten die Gäste zum einen die Physiotherapie-Praxis von Gabi Hofemann, die ebenfalls zum Gelände gehört, während die anderen sich von Michael Pleus eine Musterwohnung vorstellen ließen. Diese Wohnungen, erklärte er, würden je nach Bedarf und Wünschen der Mieter eingerichtet. Zudem hätten die Bewohner die Wahl unter verschiedenen Servicepaketen, die sie ganz auf die persönlichen Anforderungen abstimmen könnten. Essen auf Rädern (auf Wunsch), ein Fahrdienst und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm gehören ebenfalls zum Angebot.

Gut angenommen, so Michael Pleus, werde das Bistro-Cafe neben dem Eingangsbereich. Auch aus dem Ort seien immer wieder Gäste da, die besonders den „immer hausgemachten Kuchen“ schätzten. Den lobten am Ende auch die ASG’ler, denn bei Kaffee und einem Stück Kuchen endete ihr Informationsbesuch in gemütlicher Runde.